Auf Pfadfinder-Suche bei den Nürnberger Rhetorikern – die CATs-Tour führt nach Süden

Nürnberger und Kölner Toastmasters gemeinsam auf Suche nach dem passenden (Lern)Pfad

Im von Präsident Ulrich einleitend extra für die auswärtigen Gäste vorgestellten altehrwürdigen Nürnberg verabredeten sich am 3. März 2021 achtzehn Teilnehmer aus aller Welt zur Pfadfinder-Suche (Motto des Abends).

Toastmasterin des Abends Romy lud alle dazu ein, kurz über die Frage „Wo führt dein Weg dich in diesem Jahr noch hin?“ nachzudenken, so dass sich gleich zu Beginn schon jeder Teilnehmer zu Wort melden konnte. Viele der Teilnehmer dachten dabei an diverse Urlaubsziele und Besuchen bei Freunden und Familie (u.a. in Portugal, den USA und Peru), andere an Corona-Impfung, neue Zähne, den Weg von Bett zu Küche zu Computer, einen Halbmarathon oder auch an eine Teilnahme am Area-Wettbewerb mit einem Sieg über die TM in München, eine Eisbrecherrede auf Deutsch und an Pathways. Um die Suche nach dem richtigen Lernpfad und eine kreative Nutzung der Pathways-Projekte drehte sich dann auch der von den als Ehrengäste willkommen geheißenen CATs Andrea und Roger durchgeführte Workshop „Pathways kreativ“. Womit der Bogen zum Ende des Meetings gespannt war.

Doch bis dahin war es zunächst noch ein längerer Pfad: Gesamtbewerter Uli stellte in der noch andauernden Aufwärmphase das Bewerter-Team und dieses seine Aufgaben vor, um dann Raum für 4 freiwillige Stegreif-Helden zu machen, die von Stegreifredenmoderator Benny ermutigt wurden, gemeinsam eine Geschichte über Märchen und Mittelalter zu erzählten und dabei einen vorgegebenen Begriff einzubauen: Romy begann über den Kobold Pumuckl zu berichten, der im Mittelalter zu Fuß übers Meer zu Meister Eder kam. Ulrich erläuterte die vorausgegangenen, schaurig anmutenden Erlebnisse des Morgenstern-Pumuckls, der bei Daniel eine Scheide für sein Klabautermann-Schwert erhielt. Zum guten Schluss verwandelte Sabine mit Tausendgüldenkraut als Zutat in einem Blasentrank Meister Eder ebenfalls in einen Kobold.

Nach dem von Henry Ford entlehnten Spruch des Abends von Zeitnehmerin Bianca: „Wer immer nur macht, was er schon kennt, bleibt immer das, was er schon ist“ war das Publikum gut aufgewärmt und die Bühne bestens vorbereitet für den von Nassau (Bermudas) extra „eingeflogenen“ Redner Eduardo (gebürtiger Portugiese) mit seiner ersten deutschen Rede „Männliche Gefühle“. Es wurde in humoriger Weise eine Anleitung für den Umgang mit den zarten Gefühlen der Männerwelt gegeben – eine schwierige Aufgabe in der Fremdsprache Deutsch, so befand Bewerterin Romy nach nur 2 Min. Vorbereitungszeit. Umso größeren Applaus erntete die in bildhafter Sprache voller Metaphern vorgetragene Rede. Durch mehr Blickkontakt und stimmliche Vielfalt könnte sie noch weiter gewinnen, so das Urteil der Jurorin. Gesamtbewerter Uli bescheinigte einen Abend der Superlative mit dem am weitesten angereisten Redner bislang und der größten Teilnehmerzahl in der Geschichte des Clubs. Das passte auch zu den von Sabine gefundenen Sprachstilmitteln wie Klimax und Hyperbel.

Eine Besonderheit des Clubs ist der Jauch des Abends – auch wenn Günter Jauch nicht persönlich zum Quiz einlud, sondern Ulrich. Er wollte herausfinden, wie gut die Zuhörer bei den Inhalten des Meetings aufgepasst hatten.

Höchst befriedigte Teilnehmer verließen das Meeting, jedoch nicht bevor viele Rollen für das kommende Meeting besetzt waren und ein neuer VP Weiterbildung sein Amt aufnahm. Der Tourbus der CATs zieht dieweil weiter nach Witten, um gleich am nächsten Tag den noch jungen dortigen Club zu besuchen.

Die Nürnberger Rhetoriker freuen sich immer über Gäste. Wenn Du mehr über den Club erfahren möchtest, schaue hier nach: Website und Facebook.

Andrea

Eine Antwort auf „Auf Pfadfinder-Suche bei den Nürnberger Rhetorikern – die CATs-Tour führt nach Süden“

  1. Liebe Andrea,
    was für ein netter Artikel über unseren gemeinsamen Abend. Vielen Dank, auch für euren hervorragenden Workshop und das sehr hilfreiche Material.
    Ulrich
    Präsident
    Nürnberger Rhetoriker .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.