CAT-Meeting am 7. Mai: Der Sinn des Lebens

Unser Treffen am 7. Mai dreht sich um nichts Geringeres als – den Sinn des Lebens! Wir werden tolle Reden zu diesem Thema hören, ihr könnt euch bei den Stegreifreden austoben, und dann gibt es noch eine Sondersession mit – psssst, das erfahrt ihr, wenn ihr vorbeikommt.  Also: Tragt euch in die Agenda ein, erlebt einen wunderbaren Abend und lasst euch inspirieren!

Kommunikation global

Hältst du Vorträge vor einem internationalen, multikulturellen Publikum? Dann achtest du idealerweise auf entsprechende Körpersprache, und hier insbesondere auf deine Gestik. Manche Gesten gelten universell, andere nutzt du besser nur eingeschränkt je nach Region, oder überhaupt nicht.

Falsch eingesetzt, können deine Gesten zu Missverständnissen führen. Im CATs-Treffen am 9. April 2018 ging es um einige der am meisten verbreiteten Gesten: „Daumen hoch!“ bedeutet in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) „Super, das hast du gut gemacht!“, wird aber in Ländern wie Australien, Afghanistan, Irak und Iran als vulgäre Geste wahrgenommen.

Der zum „V“ ausgestreckte Mittel- und Zeigefinger steht in den USA, im Irak und Iran für „Victory!“, also den Sieg im Krieg, während es in vielen Friedensbewegungen für „Frieden wird siegen!“ eingesetzt wird. In anderen englisch-sprachigen Ländern wie Australien, Neuseeland, Südafrika und Großbritannien ist das „V“ hingegen gleichbedeutend mit dem ausgestreckten Mittelfinger.

Bei den CATs gab es noch weitere Gesten und deren Interpretations-Möglichkeiten. Der sicherste Tipp für unsere Kommunikation im interkulturellen Kontext: Behalte deine Finger bei dir, sonst läufst du Gefahr, missverstanden zu werden. Welche kulturellen Fauxpas wir noch vermeiden können, beschreibt Gayle Cotton ganz ausführlich in ihrem 2013 erschienenen Buch „Say anything to anyone, anywhere. 5 keys to successful cross-cultural communication.“

Ein weiteres Thema war die Interpretation von Worten, Tonalität und interkulturellen Dialogen, hier am Beispiel des Satzes „I really liked your presentation.“ Je nachdem, welches der Worte ich betone, kann ich die Bedeutung meiner Aussage entscheidend verändern. Gerade bei Nicht-Muttersprachlern gilt es, nicht jedes Wort und nicht jede Betonung auf die Goldwaage zu legen. Bereite ich meine Präsentation vor, überlege ich mir am besten vorab, welches Publikum aus welchem Kultur- oder Business-Kreis ich erwarten kann. Entsprechend passe ich meine Wortwahl und teils auch den Sprachstil an.

Dies und einige andere Aspekte wie z.B. der Einsatz persönlicher Geschichten im Business waren Themen, die wir an diesem Abend diskutiert haben. Einer der Tipps für unsere deutsche Kultur: Lasst viel öfter persönliche Emotionen zu, statt zugeknöpft und allzu sachlich zu sein – die gesunde Mischung macht eine gute Präsentation und damit auch die Verbindung zwischen Redner und Publikum aus.

Treffen am 5. Februar: Reden schreiben in 15 Minuten

Wenn Du meinst, Du kannst in den verbleibenden zwei Tagen keine Rede mehr schreiben, dann bist Du erst recht richtig bei dem nächsten CAT Treffen – denn mehr als eine viertel Stunde brauchst Du danach nicht mehr. Wie das funktioniert – eine perfekt strukturierte Rede in 15 Min schreiben – lernen wir am kommenden Montag.

Sei dabei!

„Achievements in Science“ – Thema des CAT-Abends am Montag, 15. Januar 2018

Das Thema unseres Treffens am Montag, 15. Januar 2018, lautet: Achievements in Science. Wir brauchen vier Redner, die uns Errungenschaften der Wissenschaft nahe bringen. Schnapp Dir ein wissenschaftliches Thema (Natur-, Geistes-, Sozialwissenschaften… alles geht!), das Dich fasziniert, überzeuge Dein Publikum von dessen Bedeutung und stelle Dich einer kritischen Diskussion mit dem Publikum.

Bitte benutzt folgendes Rede-Projekt, um Eure Reden zu beantragen: Speeches by Management, Project 1: The Briefing; Time: 8 to 10 minutes for the speech – 5 minutes for question period

Der Stegreifredenmoderator ist gebeten, die heißen oder ungeklärten Fragen nochmals spontan in seiner Moderation aufzugreifen.

Both English and German contributions are welcome.

Hier geht’s zur Agenda auf EasySpeak.

CAT-Treffen am Montag 4. Dezember: LEGO® SERIOUS PLAY®

Wie bitte? Legosteine? Ja, ihr habt richtig gelesen. Denn an diesem Abend haben wir mit Lego Serious Play gearbeitet.

LEGO® SERIOUS PLAY® Programm ist eine effektive und innovative Methode zur Verbesserung der Fertigkeiten in der Geschäftswelt. Dieser moderierte Prozess verbindet die Vorzüge des Spielens und Modellierens mit den Belangen der Geschäftswelt. Dabei ist es noch mehr als nur eine Methode. Es ist eine Sprache. Die Vorteile sind unter anderem:

  • Förderung von Kreativität und Innovation durch intensiven Gebrauch der Hand-Hirn-Verbindung
  • Probleme nicht nur erahnen, sondern visuell verstehen durch Legemodelle
  • Effektive und kreative Problemlösung durch Bauen, Abstimmen und Optimieren
  • Bessere Kommunikation und gemeinsames Verständnis durch die universelle Sprache der LEGO-Modelle
    An diesem Abend haben wir uns auf einen Einstiegsworkshop konzentriert, welcher als ideale Einführung diente. Der Moderator gab ein Ziel vor, welches innerhalb von zwei Minuten mit dem 48-teiligen Einsteigerkit erreicht werden sollte.  Jede/r hatte die Möglichkeit etwas zu seinem Bauwerk zu sagen und die eigene Kreativität und Wortgewandheit unter Beweis zustellen.

Ankündigung: CAT-Treffen am Montag, 6. November: Design Thinking

„Design Thinking erobert DAX-Unternehmen!“ (BVM, 2017) „Innovationsmethode ‚Design Thinking‘ – Testlabor für eine besser Welt“ (FAZ, 10/2016) „Design Thinking – eine neue Denkschule erobert Deutschlands Strategie-Abteilungen“ (manager magazin, 01/2016)
Design Thinking? Was ist das? Am 6. November wisst Ihr mehr. Unter Anleitung von Christian Bahss werdet ihr nützliche, schräge, neuartige Lösungen für ein Problem finden – nutzerzentriert, iterativ, anfassbar. Kommt am 6.11. zu den Cologne Advanced Toastmasters und lernt Eure „Challenge“ kennen!
Nach der Challenge werdet Ihr in einem Kurzworkshop unter Leitung von Claudia an einer Marketing-Lösung für die CATs arbeiten.
Für den Design Thinking Workshop und den Kurzworkshop brauchen wir eine/n aufmerksame/n und strenge/n Zeitnehmer/in. Wer macht’s?

Zusammenfassung: Inspiration & Motivation – CAT-Treffen am 9. Oktober

„Inspiration & Motivation“ lautete das Thema am  9. Oktober 2017. Güngör Coskun hatte es ausgewählt und den Abend vorbereitet. Um was ging es?
Laut Wallstreet Journal sind 97 Prozent aller Präsentationen in Deutschland alles andere als spannend und begeisternd – sie sind einschläfernd und langweilig. Grund genug für die Cologne Advanced Toastmasters, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Die Vorgabe für die Reden lauteten deshalb: Sie sollten Leidenschaft, Energie, Dynamik, Inspiration und Motivation enthalten. Und dieses Ziel wurde erfüllt.
Stephen Wagner machte den Aufschlag mit seiner Rede „Was macht eine Präsentation spannend?“.  Er führte zahlreiche Praxisbeispiele und Techniken an, die Vorträge spannend machen. Das Publikum erhielt anschließend Gelegenheit, nachzufragen.
„Wie kommt das Fieber aus der Lampe?“ war der Titel der Rede von Renate Coch. Und sie hatte viele Lösungsvorschläge für das alte Präsentationsproblem Lampenfieber und demonstrierte uns, wie man mithilfe mentaler Strategien selbstsicherer und selbstbewusster auftritt.
Stegreifredenmoderator Christian Bahss stellte die Rednerinnen und Redner nicht nur vor die Herausforderung, spontane Rede von 5 bis 7 Minuten zu halten, die inspirierend und motivierend sein sollten. Denn zusätzlich dazu mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Flipchart für ihre Präsentation verwenden. Alles in allem ein weiterer spannender und herausfordernder Abend bei den CATS.

Die CATs holen den Explorer Cup

Natürlich kamen sie in freundlicher Absicht, aber auch mit einer guten Portion Jagdfieber: Ann-Kathrin (links) und Güngör (rechts) von den CATs besuchten die Aachener Toastmasters – und mopsten ihnen den Explorer Cup. Bei dieser schönen Tradition ist man sozusagen gezwungen, einen anderen Toastmasters-Club zu besuchen und dort aktive Parts zu übernehmen. In diesem Fall war dies eine Rede und die Gesamtbewertung. Die Aachener nahmen’s sportlich, freuten sich über den Besuch aus der anderen Domstadt und gaben unserem Team die Trophäe mit auf den Weg. Wir werden sie hüten wie den Domschatz, freuen uns aber auch über Besuch aus anderen Clubs…. Und noch mal herzlichen Dank an Ashika Lanser (Mitte), Präsidentin der Aachener, für die Gastfreundschaft!

Zusammenfassung: CATs im World Café

Die Cologne Advanced Toastmasters eignen sich bestens zum Ausprobieren neuer Formate. Am 12. Juni kam das World Café zum Einsatz. Dieses fördert das Kennenlernen und Networking ebenso gut wie den Austausch von Wissen. Es kann im kleinen Kreis ab 12 Teilnehmern oder auf Konferenzen mit vielen Teilnehmern eingesetzt werden.

Bei den CATs wurde das World Café genutzt, um die Mitglieder des Clubs zum Thema „Durchsetzungskraft“ miteinander ins Gespräch zu bringen. Sich durchsetzen zu können ist für Redner wichtig wie auch in Team-Besprechungen, bei Moderationen, in Gesprächen mit dem Chef und in der Familie. Aber welche Verhaltensweisen und Eigenschaften verbinden die Menschen eigentlich mit „durchsetzungsfähig“? Ist der Begriff nur positiv belegt, oder gibt es auch eine negative Art der Durchsetzungskraft? Wie kann man/frau seine Durchsetzungskraft verbessern und stärken? Diese und andere Fragen wurden im World Café diskutiert und vertieft.

Dabei saßen die insgesamt 12 Teilnehmer wie in einem Café an drei runden Tischen. Die erste Diskussionsrunde begann. Nach ca 15 Minuten war diese beendet und alle – bis auf einen vorher benannten Tischgastgeber – suchten sich einen neuen Tisch, um mit anderen Teilnehmern zu diskutieren. Es folgte eine dritte und letzte Diskussionsrunde. Anschließend stellten die drei Tischgastgeber die Ergebnisse der Diskussion an „ihrem“ Tisch in der großen Runde vor.

Der Wissensaustausch in Café-Atmosphäre – Danke an Brigitte für die Schokolade! – machte Spaß und schaffte eine tolle, konstruktive Atmosphäre. Anschließend gab es noch drei vorbereitete Reden zum Thema Durchsetzungskraft. Sarah B. berichtet von einer erfolgreich gemeisterten Verhandlungssituation in ihrem beruflichem Umfeld. Christian B. hielt eine Rede mit Tipps für Redner, und Christian Ba. demonstrierte seine Durchsetzungsstärke in einer Verhandlungssituation auf der Bühne.

Der abwechslungsreiche, interaktive, unterhaltsame und lehrreiche Abend zeigte einmal mehr: Es lohnt sich, Mitglied bei den CATs zu sein! CATs rock it!

Zusammenfassung: Perspektivwechsel im Rollentausch

Dieses Clubtreffen drehte sich rund um den Perspektivwechsel. Stephen nutzte die Gelegenheit, eine Rede zu halten und diese anschließend selbst zu bewerten. Warum? Stephen konnte die sonst üblicherweise still stattfindende Selbstbewertung nach außen tragen und mit Distanz betrachten. Auf diese Weise konnte sich Stephen mit seinem Selbstbild als Redner kritisch auseinandersetzen und den Zuhörern verdeutlichen, was ihm wichtig ist.

Anschließend leitete der Toastmaster des Abends, Christian Bahß, eine sogenannte Protagonistenarbeit, in der Hubert als Protagonist eine heikle Alltagssituation auf die Bühne holte, im Rollentausch explorierte und sich einem Lösungsansatz annäherte. Die verschiedenen Beteiligten der Szene – die sogenannten Hilfs-Iche – wurden von Hubert eingedoppelt und trugen anschließend zur Animation der Szene bei. Am Ende der Arbeit stellte Hubert fest, dass es hilfreich für ihn war, die Sichtweisen der Beteiligten besser kennen und spüren zu lernen und dabei gleichzeitig einen erweiterten Blick auf sein eigenes Verhalten zu gewinnen.

Das Einüben von Verhalten stand diesmal Hintergrund. Star des Abends war die Reflektion.