Die CATs üben sich in Improvisation

Shakespeare hat mal gesagt: „Die ganze Welt ist eine einzige Bühne und wir sind alle nur Schauspieler, die unsere Rollen spielen.“

Eine großartige Ergänzung zu unserem Toastmasters Programm ist Improtheater. Bei Improtheater schlüpft man immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen, die man nach wenigen Sekunden auf der Bühne spielt. Kreativität, Schlagfertigkeit, Mut, Offenheit und noch viel mehr wird trainiert. An diesem Abend wurden einige Improspiele gespielt. Alle CATS beteiligten sich intensiv an diesem Abend und es machte allen großen Spaß.

Im Anschluss hörten wir zwei tolle vorbereite Reden. Eine Rede hatte einen besonderen Charakter. Die Rede von Christian Bahß. Ganz im Sinne von Impro, verwendete er die Begriffe, die spontan von den CATS kamen und baute sie erfolgreich in seine Rede ein.

Unsere Stegreifreden hatten das Format XXL, das bedeutet, Reden von 3-5 Minuten.  Stegreifreden in diesem Format sind eine Besonderheit der CATS.
Wir hatten auch hohen Besuch. Elizabeth Smith, die Qualitätsbeauftragte von Toastmaster international.  Auch sie war von diesem besonderen Abend sehr begeistert.

Die Cologne Advanced Toastmasters sind wahrlich ein Club, für ambitionierte Redner und jeden der es noch werden will.

Was sind die wesentlichen Merkmale eines professionellen Redners?

Am 02.09.2019 hatten wir bei den CATS das Thema: Was sind die wesentlichen Merkmale eines professionellen Redners?
Sind es nur die Techniken, wie man eine Rede hält, die äußeren Strategien, die ein Merkmal eines professionellen Redners ausmacht oder gibt es noch Faktoren, die weit aus wichtiger und nachhaltiger sind für den Erfolg als Redner?
Was bedeutet überhaupt, ein professioneller Redner zu sein?
Wo sind die Gemeinsamkeiten einer authentischen Führungskraft (Leadership Kompetenzen) mit denen eines Redners?
Fragen über Fragen, die an diesem Abend von Güngör dem Toastmaster des Abends in seinem Seminar intensiv besprochen und beantwortet wurde.
Nach dem Seminar gab es die Möglichkeit einer intensiven Frage und Antwort Runde.
Das Thema wurde konstruktiv und kontrovers diskutiert.
Aber, das Ziel an diesem Abend war es überhaupt über den Tellerrand hinauszublicken auf jene Bereiche, die entscheidend ist, wenn man ein erfolgreicher Redner sein möchte.

Wir diskutieren über ein innovatives Produkt einer Kalifornischen Firma

Ihr Lieben.
In der Einladung hieß es:
Am Montag wird es spannend. Wir diskutieren über ein innovatives Produkt einer Kalifornischen Firma, habe Stegreifreden+++

Und so kam es auch.
Zu den 8 CATs konnte Renate noch zwei Gäste begrüßen: Ute von der Kölner Sprechbar und Stephan aus dem fernen Ruhrgebiet. Beides erfahrene Toastmaster, die den Abend bereicherten.

Wie angekündigt gab es im Freestyle mal wieder ein anderes Format:
Nach 10 min Vortrag gab es 5 min Diskussion. Die Diskussion wurde von Hubert geleitet.
Wolfram stellte ein (seiner Meinung nach ) innovatives Produkt vor. Ein Kopfhörer der im Kopf implementiert wird.
In zwei weiteren Runden kamen noch medizinische Ausbaustufen dazu.

Wie zu erwarten (und erhofft) war, wurde kontrovers diskutiert. Insbesondere Befürchtungen wurden deutlich, aber auch, dass uns solche „Innovationen“ wirklich erreichen werden.
Ute steuerte den Aspekt hinzu, dass tatsächlich eine vorgetragene Fiktion (automatische Messung des Blutzuckers zur Steuerung einer Insulinpumpe am Körper, speziell für Diabetiker Typ I interessant, möglicherweise bereits dieses Jahr auf den Markt kommen wird.
Hier ein Verbesserungspunkt, mit dem Wunsch an Wolfram, beim nächsten Anlauf die Diskussion anders vorzubereiten, so dass es noch mehr zur Diskussion zwischen den Teilnehmern kommt.

Dann die Stegreifreden:
Christian hatte 5 spannende Fragen mitgebracht. Er hatte ein spezielles CAT Format gewählt (4, 4:30 und 5 min) was einige Teilnehmer durchaus ins ( gewollte ) Schwitzen brachte:

1. Franz
Was war das Buch, was Dich am meisten beeindruckt hat

2. Stephan (Gast)
Was motiviert Dich, jeden Tag zur Arbeit zu gehen?

3. Brigitte
Was hat Dich das Leben gestern gelehrt?

4. Ute (Gast aus der sprechbar)
Welche Geschichte teilst Du am liebsten mit anderen?

5. Olaf
Was machst Du anders als andere?

Nach der Pause gab es die Berichte des Beobachters und der Beobachterin.

Christian (in einer zweiten Rolle, ein Dankeschön dafür) hat präzise Wolframs Vortrag seziert. Neben positiven Aspekten wies er auch auf die zu kleinen Bilder auf dem Flipchart hin.

Renate hat alle 5 Stegreifreden zu bewerten, was bei den langen Redezeiten (bis 5 min) durchaus eine Herausforderung war.
Beide gaben den Vortragenden wertvolle Hinweise

In der Schlussrunde kam von den Gästen die Bestätigung, dass neben den „normalen“ Toastmaster Abenden, die etwas anderen Formate der CATs eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Mein Dank geht an alle Teilnehmer, insbesondere an Renate, die mich besonders unterstützte.

Liebe Grüße von
Wolfram

Die Heldenreise

Unser Treffen am 04.02.2019 stand unter dem Motto: Die Heldenreise.
Die Heldenreise ist ein, geniales, universelles Werkzeug, das in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden kann.
Blockbuster in den Kinos funktionieren nach diesem System: (Harry Potter, Star Wars, Indiane Jones) um nur einige zu nennen, Bücher die Bestseller werden, aber auch in Psychotherapie, Coaching und Beratung. Im Marketing wird dieses Konzept auch sehr erfolgreich eingesetzt.
An diesem Abend ging es darum, wie man mit Hilfe der Heldenreise seine eigenen Präsentationsfähigkeiten auf eine höhere Ebene bringen kann. Wie man mit diesem Konzept, Inspirierende, motivierende Reden halten kann, die im Gedächtnis des Publikums bleiben.

Wir hatten einen intensiven Workshop, wo die einzelnen 12 Schritte detailliert erklärt wurden. Im Anschluss hatte jeder die Möglichkeit, seine eigene Lebensbiographie mit Hilfe der Heldenreise zu durchleuchten und eine kurze Präsentation abzuhalten. Zwei Redner, hielten dafür, eine spannende Rede. Abgerundet wurde es am Ende, durch eine intensive Diskussionsrunde wo jeder nochmal die Möglichkeit bekam, den Rednern fragen zu stellen.

Seid Helden auf eurer eigenen Lebensreise. Das wünsche ich jedem von euch.

Starke Übungen für die Arbeit mit Gruppen

11 Toastmasters, 4 Gäste, 5 Gruppenübungen, 3 XXL-Stegreifreden, 1 Bewertungsrede, 1 Bewertungsrede der Bewertungsrede … 2 1/2 Stunden Lernen mit Spaß und Anspruch, das war er, unser CATs-Abend am 1. Oktober. Die Stabübung, 2 Wahrheiten + 1 Lüge, Ein Gegenstand erzählt, Die Jammer-Übung und aktionssoziometrisches Feedback wurden im Toastmasters untypischen Gruppenformat durchgeführt.

Anschließend lud Sarah zu den XXL-Stegreifreden ein. Themen waren 1. Als welches Tier würdest Du Dich im Teamkontext bezeichnen und wieso? – Gast Olaf L. berichtete vom Hamsterdasein bei seinem früheren Arbeitgeber – 2. Wie würdest Du als Vorgesetzter einen Konflikt zwischen dem Typen „dominant“ und „stetig“ lösen helfen? – Gast Stanley berichtete von seiner Kindheitserfahrung, in Schubladen gesteckt zu werden und wie er dieser Tendenz als Vorgesetzter entgegen wirken würde – und 3. Welche Tipps würdest Du den CATs geben, um weitere Mitglieder zu gewinnen? – Sebastian empfahl u. A. die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch mit den europäischen Fortgeschrittenen Clubs … und wurde noch am selben Tag selbst Mitglied. Herzlich willkommen!

Mitglieder und Gäste waren sehr zufrieden.

Am 5. November geht es weiter. Dann gestaltet Renate U. den Abend zum Thema „Menschenkenntnis“. Tragt Euch doch gleich ein: https://tmclub.eu/view_meeting.php?t=103826

Viele Grüße
Christian
Yesterday’s ToE

P.S.: Tipp – Zwei tolle Quellen für Gruppenübungen:
Stadler et. al. (2016). Act creative!. Klett-Cotta <= Die Übungen 2 Wahrheiten + 1 Lüge (heißt darin „Lügengeschichten“), Ein Gegenstand erzählt und aktionssoziometrische Übungen kommen aus diesem Buch.
Spielereader von Oliver Klee auf spielereader.org <= Kann kostenfrei genutzt werden. (Creative Commons Lizenz – Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)

Vorstandstreffen in Wuppertal

Die Cologne Advanced Toastmasters haben sich zu einer Strategieklausur nach Wuppertal zurückgezogen. In einem extrem produktiven, 3-Stunden-Power-Meeting wurden folgende Themen diskutiert, definiert und beschlossen:

  • die Agenda der Redeabende
  • die Wichtigkeit von Pathways
  • die Kriterien für die Aufnahme der Neumitglieder
  • die USPs der CATs

Am Ende waren sich alle einig: wir werden CATs auf eine neue Ebene heben.

Vielen Dank an unsere Präsidentin Renate für Ihre Gastfreundschaft und an alle Mitglieder für das tolle Buffet und professionelle Teamarbeit.

Nachfolgend einige Impressionen des Meetings (Fotos von Claudia):

Humor und Reden

Am 2. Juli 2018 ging es bei Cats rund um das Thema Humor und Reden. Unsere Toastmasterin des Abends Renate gab Einblicke in die Welt des Kabaretts und vermittelte Humortechniken. Humorvoll ging es auch bei der von Maarten moderierten Stegreifredenrunde zu. Wir erlebten faszinierende Pro- und Contra-Debatten über Demokratie. Außerdem hat Andrea uns als neue VP Education angeregt, in einem Fragebogen Ziele und Wünsche für das Toastmaster-Jahr darzulegen. Der Start in dasselbe ist mit diesem energievoll-witzig-spritzigen Abend mehr als gelungen. Wir freuen uns auf die nächsten Abende auf hohem Niveau.

CAT-Meeting am 7. Mai: Der Sinn des Lebens

Unser Treffen am 7. Mai dreht sich um nichts Geringeres als – den Sinn des Lebens! Wir werden tolle Reden zu diesem Thema hören, ihr könnt euch bei den Stegreifreden austoben, und dann gibt es noch eine Sondersession mit – psssst, das erfahrt ihr, wenn ihr vorbeikommt.  Also: Tragt euch in die Agenda ein, erlebt einen wunderbaren Abend und lasst euch inspirieren!

Kommunikation global

Hältst du Vorträge vor einem internationalen, multikulturellen Publikum? Dann achtest du idealerweise auf entsprechende Körpersprache, und hier insbesondere auf deine Gestik. Manche Gesten gelten universell, andere nutzt du besser nur eingeschränkt je nach Region, oder überhaupt nicht.

Falsch eingesetzt, können deine Gesten zu Missverständnissen führen. Im CATs-Treffen am 9. April 2018 ging es um einige der am meisten verbreiteten Gesten: „Daumen hoch!“ bedeutet in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) „Super, das hast du gut gemacht!“, wird aber in Ländern wie Australien, Afghanistan, Irak und Iran als vulgäre Geste wahrgenommen.

Der zum „V“ ausgestreckte Mittel- und Zeigefinger steht in den USA, im Irak und Iran für „Victory!“, also den Sieg im Krieg, während es in vielen Friedensbewegungen für „Frieden wird siegen!“ eingesetzt wird. In anderen englisch-sprachigen Ländern wie Australien, Neuseeland, Südafrika und Großbritannien ist das „V“ hingegen gleichbedeutend mit dem ausgestreckten Mittelfinger.

Bei den CATs gab es noch weitere Gesten und deren Interpretations-Möglichkeiten. Der sicherste Tipp für unsere Kommunikation im interkulturellen Kontext: Behalte deine Finger bei dir, sonst läufst du Gefahr, missverstanden zu werden. Welche kulturellen Fauxpas wir noch vermeiden können, beschreibt Gayle Cotton ganz ausführlich in ihrem 2013 erschienenen Buch „Say anything to anyone, anywhere. 5 keys to successful cross-cultural communication.“

Ein weiteres Thema war die Interpretation von Worten, Tonalität und interkulturellen Dialogen, hier am Beispiel des Satzes „I really liked your presentation.“ Je nachdem, welches der Worte ich betone, kann ich die Bedeutung meiner Aussage entscheidend verändern. Gerade bei Nicht-Muttersprachlern gilt es, nicht jedes Wort und nicht jede Betonung auf die Goldwaage zu legen. Bereite ich meine Präsentation vor, überlege ich mir am besten vorab, welches Publikum aus welchem Kultur- oder Business-Kreis ich erwarten kann. Entsprechend passe ich meine Wortwahl und teils auch den Sprachstil an.

Dies und einige andere Aspekte wie z.B. der Einsatz persönlicher Geschichten im Business waren Themen, die wir an diesem Abend diskutiert haben. Einer der Tipps für unsere deutsche Kultur: Lasst viel öfter persönliche Emotionen zu, statt zugeknöpft und allzu sachlich zu sein – die gesunde Mischung macht eine gute Präsentation und damit auch die Verbindung zwischen Redner und Publikum aus.

CAT auf neuen Wegen – Toastmasters International Pathways

Hello CATs & friends,

bei unserem Treffen am 05.03.2018 haben uns Andrea (Pathways Ambassador) und Stephen (Pathways Guide) das neue Ausbildungsprogramm „Pathways“ der Toastmasters International vorgestellt. Dafür vielen Dank.

Hier die Essenz der Präsentation:

  • Base Camp wird für alle Clubs erst am 20. März freigeschaltet, vorher haben nur Pathways Guide Zugang dazu.
  • Alle Mitglieder bekommen von TMI eine E-Mail mit einem Link, wenn Pathways freigeschaltet ist.
  • Voraussetzung dafür, dass man am 20. März mit Pathways beginnen kann, ist, dass man ordentliches Mitglied ist, d.h., dass Mitgliedsgebühren an TMI für den Monat März gezahlt wurden (für das aktuelle Programm).
  • Weitere Voraussetzung ist, dass man eine Mitgliedsnummer hat oder eine E-Mail-Adresse, die TMI bekannt ist, sowie ein Password, um sich auf der Homepage von TMI einzuloggen. Das können die Mitglieder jetzt schon vorab ausprobieren, ob sie sich auf der Homepage einloggen können und zu ihren Mitgliedsdaten Zugang haben. Sie können prüfen, ob diese Mitgliedsdaten alle korrekt sind, dann kann bei der Freischaltung von Pathways alles reibungslos verlaufen.
  • Ab Start von Pathways muss weiterhin für die Neumitglieder zusätzlich zu den Mitgliedsbeiträgen eine Aufnahmegebühr von US $20 an TMI abgeführt werden, so wie dies bisher für die Handbücher der Fall war. Damit ist künftig dann der erste Lernpfad für die Neumitglieder frei. D.h., das Neumitglied hat erst Zugang zu Base Camp, wenn der Treasurer den Mitgliedsbeitrag und die Aufnahmegebühr des Neumitglieds in Club Central per Kreditkarte bezahlt hat. Dann kann das Mitglied sich seinen ersten Lernpfad kostenfrei aussuchen.
  • Wenn das Mitglied einen Lernpfad in gedruckter Form haben möchte, dann zahlt es bei der Bestellung zusätzlich US $25 für Druck- und Versandkosten mit eigener Kreditkarte.
  • Den Eisbrecher können Mitglieder jetzt schon für Pathways machen, wenn sie ihn nach der Projekt-Vorlage machen, die auf eurem Daten-Stick ist bzw. die auf der Homepage von TMI ist – es muss der Pathways-Ice Breaker sein, nicht der Ice Breaker aus dem Handbuch „Kompetente Kommunikation“. Dann kann hinterher mit einem speziellen Formular die Freischaltung in Base Camp beantragt werden (siehe To-do-Liste).

Weitere Informationen zu Pathways gibt es auf der Homepage der Toastmasters International.

Nochmals vielen Dank an Andrea und Stephen!