Zusammenfassung: Table Topics de luxe

Liebe Advanced Speakers,
am 03.07.2017 gab es Table Topics de luxe – vorbereitet von Brigitte und Güngör. Mit dabei waren …
• Thomas mit „Harry und die kleinen Dinge“ (Storytelling)
• Güngör mit „Nackt sein will keiner“ (Humorvolle Rede)
• Olaf U. mit „Gründe für das (Grund-)Einkommen“ (Verkaufsrede) und
• Klaus mit „Toastmasters-Konzept an Schulen“ (Einsatz visueller Hilfsmittel).
Die Kettenstegreifreden drehten sich um die chinesische Panda-Leihgabe für den Berliner Zoo und wurden gehalten von …
• Brigitte mit „Pandas für alle!“ (Verkaufsrede)
• Klaus mit „Mein erstes Panda-Erlebnis“ (Stimmliche Vielfalt)
• Claudia mit „Was wir von Träumchen und Schätzchen lernen können“ (Inspirierende Rede) und
• Christian mit „Free the Pandas!“ (Vision/Mission kommunizieren).

5-7 Minuten + Projektvorgabe brachten uns ordentlich ins Schwitzen. Aber am Ende war klar, freie Rede mit Hindernissen ist ein wichtiges Trainingsfeld.

@Alle: Überlegt Euch, welchen CATs-Abend Ihr bespielen möchtet. Teilt Euer Können, probiert etwas aus, gebt uns spannende Herausforderungen zum Wachsen! Wenn Ihr einen Abend gestalten möchtet, wendet Euch mit Euren Vorschlag an unsere VP Weiterbildung Claudia (membership@cologneadvancedtoastmasters.de).

Viele Grüße und good day!

Christian |Yesterday’s ToE

Zusammenfassung: CATs im World Café

Die Cologne Advanced Toastmasters eignen sich bestens zum Ausprobieren neuer Formate. Am 12. Juni kam das World Café zum Einsatz. Dieses fördert das Kennenlernen und Networking ebenso gut wie den Austausch von Wissen. Es kann im kleinen Kreis ab 12 Teilnehmern oder auf Konferenzen mit vielen Teilnehmern eingesetzt werden.

Bei den CATs wurde das World Café genutzt, um die Mitglieder des Clubs zum Thema „Durchsetzungskraft“ miteinander ins Gespräch zu bringen. Sich durchsetzen zu können ist für Redner wichtig wie auch in Team-Besprechungen, bei Moderationen, in Gesprächen mit dem Chef und in der Familie. Aber welche Verhaltensweisen und Eigenschaften verbinden die Menschen eigentlich mit „durchsetzungsfähig“? Ist der Begriff nur positiv belegt, oder gibt es auch eine negative Art der Durchsetzungskraft? Wie kann man/frau seine Durchsetzungskraft verbessern und stärken? Diese und andere Fragen wurden im World Café diskutiert und vertieft.

Dabei saßen die insgesamt 12 Teilnehmer wie in einem Café an drei runden Tischen. Die erste Diskussionsrunde begann. Nach ca 15 Minuten war diese beendet und alle – bis auf einen vorher benannten Tischgastgeber – suchten sich einen neuen Tisch, um mit anderen Teilnehmern zu diskutieren. Es folgte eine dritte und letzte Diskussionsrunde. Anschließend stellten die drei Tischgastgeber die Ergebnisse der Diskussion an „ihrem“ Tisch in der großen Runde vor.

Der Wissensaustausch in Café-Atmosphäre – Danke an Brigitte für die Schokolade! – machte Spaß und schaffte eine tolle, konstruktive Atmosphäre. Anschließend gab es noch drei vorbereitete Reden zum Thema Durchsetzungskraft. Sarah B. berichtet von einer erfolgreich gemeisterten Verhandlungssituation in ihrem beruflichem Umfeld. Christian B. hielt eine Rede mit Tipps für Redner, und Christian Ba. demonstrierte seine Durchsetzungsstärke in einer Verhandlungssituation auf der Bühne.

Der abwechslungsreiche, interaktive, unterhaltsame und lehrreiche Abend zeigte einmal mehr: Es lohnt sich, Mitglied bei den CATs zu sein! CATs rock it!

Zusammenfassung: Perspektivwechsel im Rollentausch

Dieses Clubtreffen drehte sich rund um den Perspektivwechsel. Stephen nutzte die Gelegenheit, eine Rede zu halten und diese anschließend selbst zu bewerten. Warum? Stephen konnte die sonst üblicherweise still stattfindende Selbstbewertung nach außen tragen und mit Distanz betrachten. Auf diese Weise konnte sich Stephen mit seinem Selbstbild als Redner kritisch auseinandersetzen und den Zuhörern verdeutlichen, was ihm wichtig ist.

Anschließend leitete der Toastmaster des Abends, Christian Bahß, eine sogenannte Protagonistenarbeit, in der Hubert als Protagonist eine heikle Alltagssituation auf die Bühne holte, im Rollentausch explorierte und sich einem Lösungsansatz annäherte. Die verschiedenen Beteiligten der Szene – die sogenannten Hilfs-Iche – wurden von Hubert eingedoppelt und trugen anschließend zur Animation der Szene bei. Am Ende der Arbeit stellte Hubert fest, dass es hilfreich für ihn war, die Sichtweisen der Beteiligten besser kennen und spüren zu lernen und dabei gleichzeitig einen erweiterten Blick auf sein eigenes Verhalten zu gewinnen.

Das Einüben von Verhalten stand diesmal Hintergrund. Star des Abends war die Reflektion.

Zusammenfassung: CATs auf dem „heißen“ Stuhl

Dieser Abend war eine besondere Herausforderung. Denn wir haben die übliche Toastmasters-Komfortzone verlassen und uns ins „wahre Leben“ begeben. Denn ob Abteilungssitzung, Teambesprechung oder Präsentation vor dem Vorstand – in solchen Situationen geht es alles andere als fair, angenehm und wertschätzend zu. Wen interessiert schon der Inhalt, wenn man sich profilieren und die ungeliebte Konkurrenz bloßstellen kann? Wir haben uns dieser Situation gestellt und trainiert, wie wir dennoch als Winner daraus hervorgehen.

Ein Abend voller Kreativität

Unser Treffen am 6. März stand unter dem Motto „Kreativität“. Wir begaben uns in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Denn  Kreativität braucht Freiraum und diesen haben wir uns an diesem Abend gegönnt. Jeder einzelne Toastmaster hatte die Chance sich intensiver in den Abend einzubringen. Vorbereitete Reden gab es deshalb nicht.

Präsentieren mit PechaKucha

Redest Du noch oder begeisterst Du schon? PechaKucha (sprich: petschaktscha, japanisch für „wirres Geplauder, Stimmengewirr“) wurde 2003 in Japan entwickelt und hilft, dem sprichwörtlichen „Tod durch PowerPoint“ zu entkommen. Das heißt für Deinen Vortrag: Du nutzt genau 20 Folien, auf die Du in je 20 Sekunden eingehst. Du kommunizierst also genau 6:40 Minuten mit Deinem Publikum – die optimale Redezeit für alle Toastmasters.

Als PechaKucha-Redner arbeiten wir ganz ohne Fernbedienung, weil die PowerPoint-Folien automatisch nach 20 Sekunden weiterschalten. Mit PechaKucha trainieren wir also nicht nur Spontaneität und Schlagfertigkeit, sondern gerade auch die zeitgenaue Präsentation.

Vor allem aber sind PechaKucha-Nächte weltweit kurzweilig-unterhaltsame Abend – so auch bei den Cologne Advanced Toastmasters (CATs)…und genau so kam es dann auch. Gleich vier Redner haben ihre PechaKucha-Präsentation gezeigt:

Stephen’s „Tod durch PowerPoint“ war eine Mischung aus bewusst schlecht aufbereiteten PowerPoint-Folien – weil textlastig mit teils sehr kleiner Schrift, mehrsprachig, etlichen Untertiteln und allzu bunten Seiten. Wunderbar auf den Punkt, wie man eine Rede keinesfalls halten sollte.

„Liebe dein Lampenfieber!“ war das Motto für Anne Kathrin. Sie zeigte uns anschaulich und bildhaft, wie wir uns auf unsere Vorträge vorbereiten und freuen können, ohne allzu nervös auf die Bühne zu kommen.

Christian Bl. kennt „Das Erfolgsrezept des Silicon Valley!“ Angefangen bei Steve Jobs, über Firmen wie Adobe, Apple, Facebook und Google bis hin zur Globalisierung waren die Themen weitgestreut und doch auf den Punkt gebracht.

Schließlich hat uns Thomas erklärt, „Warum du dir jetzt eine Immobilie kaufen solltest“. Mit einer simpel-anschaulichen Berechnung wurde uns deutlich, dass der Erwerb von Immobilien der entscheidende Hebel ist, um unser Eigenkapital zu schonen.

Die Feedbacks waren kritisch-konstruktiv wie immer. Was das besondere Format der CATs auszeichnet: Die Redner nehmen unmittelbar nach der Bewertungsrede erneut Stellung, indem sie ihren Standpunkt verdeutlichen und die Bewertungen sinnvoll ergänzen – natürlich ganz subjektiv, aber umso interessanter.

Natürlich kamen auch die Stegreifreden nicht zu kurz: Sechs Folien á 20 Sekunden für jeden Redner, mit bunt zusammengewürfelten Fotos, die in keinem Zusammenhang standen. Da waren Kreativität und Verbindungen zwischen den einzelnen Fotos gefragt – aber als fortgeschrittene Redner war es genau das richtige, um einen unterhaltsamen Abend zu genießen.

Wer mehr über PechaKucha wissen möchte: Eine ausführliche Beschreibung und zahlreiche Reden kannst du online auf www.pechakucha.org finden. Und vielleicht sehen wir uns ja eines Tages auf einer PechaKucha-Nacht wieder – oder direkt bei einem der Toastmasters-Treffen!

Vorsicht Kamera!

Interviews vor der Kamera war das Thema unseres Treffens am 5. September 2016.

Manche Redner sagen, dass die Kamera für fortgeschrittene Redner das ist, was für den Redeanfänger die Bühne ist – eine „Lampenfieber-Erzeugerin“. Und analog dem Rezept für Anfänger lautet das Rezept für Fortgeschrittene ebenfalls Gewöhnung, Übung und Beherrschung – in diesem Falle an und vor der Video-Kamera. Der Abend bestand aus zwei Blöcken:  Stegreifreden und Experten-Interview. Jeweils vorher wies uns Christian Block in die Geheimnisse des Ablaufs von Interviews, Fragetechniken, Verhalten vor der Kamera ein.