Ein wohliger Besuch beim Redefluss Bonn – die vorletzte Station des Tourbusses

Stegreifreden über Frequenzmessgeräte, Globus und Spardosenhase beim Redefluss Bonn

Was spürt Ihr vor dem Date mit Eurer ersten Liebe? Herzklopfen? Blättert Ihr die Kalendertage? Vor einer Woche haben wir uns getroffen, und diese Woche dauerte so lange … Diesmal wollte ich meine erste Liebe mit unserem Tournee-Bus besuchen. Der Bus fuhr so langsam … Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, Dienstag. Letztendlich Mittwoch. Der 24.03. Nun sind wir hier – ich und Andrea, die ich mit meiner ersten Liebe bekannt machen wollte.

So ist das Leben. Du heiratest Deine zweite Liebe (wie ich die CATs), aber Deine erste bleibt Deine erste. Ab Mai 2020 begannen wir unsere Beziehung, und seitdem habe ich kein wöchentliches Treffen versäumt. Vom wem spreche ich? Natürlich vom Redefluss Bonn, wo ich mich immer WOHLIG fühle (WOHLIG war eigentlich das Wort des Abends von heute, von Karla präsentiert).

18 Personen sind zum Date gekommen. Das Date begann mit Musik. Heute hat sie Samuel organisiert, gewöhnlich ist dafür Ralf zuständig. Der Toastmaster des Abends war Jan, „unser Sonnenschein“, wie ihn die Präsidentin Linda genannt hat.

Das Date gewann an Fahrt, beflügelt durch den Tipp des Abends von Jana: Schaut mal anders hin, macht etwas anders.

Der erste Redner Christian hat eine tolle Podiums-Diskussion mit den Weltenbummlern veranstaltet. Alle haben mit der interaktiven Weltkarte gearbeitet und mit Herzchen die Orte markiert, an denen sie schon mal gewesen sind.

(Das Bild ist dem öffentlichen Zugang des Internets entnommen)

Fünf Personen (internationales Team) haben an der Diskussion teilgenommen, sie wurden von Christian in den (Bildschirm-)Vordergrund gerückt. Die anderen waren auch nicht benachteiligt, sie durften aus dem Hintergrund ihre Meinung sagen.

Der Bewerter von Christian Helmut hat über die Diskussionskultur gesprochen. Er hat den professionellen Journalismus von Christian betont und unterstrichen, dass Christian den Moderatorenjob bereichert hat.

Der zweite Redner, Rüdiger, wurde als bester Redner ausgezeichnet. „Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus“ – so hat Rüdiger seine Rede genannt, die die Aspekte eines Führungsstils erörterte. Bei der Beschreibung eines Chefs hat Rüdiger gesagt, dass er „ganz ohne Emotionen reagierte, wie das die Deutschen immer machen“. Wenn das die Deutschen immer machen, dann ist der Redefluss Bonn eine glückliche Ausnahme.

Die Bewerterin der Rede von Rüdiger, Bettina, hat gesagt, dass der Inhalt und die Handbewegungen von Rüdiger perfekt waren. Dabei wurde Bettina selbst zur besten Bewerterin gekürt, aus dem prosaischen Grund, dass die anderen BewerterInnen – Helmut und die Stegreifredenbewerterin Stéphanie – einfach nicht in der Zeit waren. Viel zu viel Emotionen, würde ich sagen.

Danach kam der Part der Cologne Advanced Toastmasters. Zuerst war der berühmte Workshop von Andrea über die Stegreifredenstrukturen und –strategien. Die tolle Präsentation von Andrea kann keinen kalt lassen. Eugenia, die diese Präsentation nicht zum ersten Mal sieht, hat als Sprachstilbewerterin ihre Lieblingsaussage aus dieser Präsentation erläutert: „Nur Hunde haben Besitzer. Katzen haben Personal“.

Den praktischen Teil des Workshops von Andrea hat Eugenia moderiert. Sie hat alle gebeten, Gegenstände in der Nähe auszusuchen, und mit Hilfe dieser Gegenstände wurden die von Andrea genannten Stegreifredenstrukturen geübt. Acht Personen haben daran teilgenommen – Sigrid mit ihrem Spardosenhasen, Rüdiger mit einem Getränke-Gutschein, Jakob mit seinem Firmen-Ausweis, Bettina mit einem Kinderbild, Christian mit der leeren Tasche für ein Frequenzmessgerät, Helmut mit einem Stift, Karla mit dem Glücksschwein, Jana mit der Musikbox.

Kann man über die erste Liebe objektiv sagen, wer der oder die beste war? Alle! – wollte ich rufen. Die leidenschaftslose Wahl hat Bettina genannt. Herzliche Glückwünsche! Heute hat meine zweite Liebe meine erste kennengelernt – und das nur dank unserer Bus-Tournee.

Alaaf an unsere CATs-Tournee!!! Macht mit!

Der Redefluss Bonn freut sich immer über Gäste. Wer mehr über den Club erfahren möchte schaue hier nach: Website und Facebook.

Eugenia

Voneinander lernen …

Einladung zum CATs-Treffen am 22.03.21

… lautete das Motto des Redeabends der Cologne Advanced Toastmasters am 22. März.

Toastmasterin des Abends Anna und Stefan wollten dafür sensibilisieren, dass wir uns oft in unseren Altersgruppen aufhalten und uns wenig Generationen übergreifend austauschen.

Dafür erzählte Anna zunächst, wie sie sich dessen bewusst wurde und wie sie mit ihrer Oma einen Ansatz fand, miteinander, voneinander und auch zum Nutzen Anderer zu lernen. Sie starteten einen Podcast zu Themen, die sehr unterschiedliche Sichtweisen erwarten lassen (https://dasaundo.podigee.io/). Nach dem Impuls leitete Anna einenWorkshop an, in dem die Teilnehmer/innen zunächst darüber nachdachten, wer die drei wichtigsten Gesprächspartner/innen sind. Dabei zeigte sich, dass die meisten eher homogene Trios zusammenstellten. Im nächsten Schritt waren wir aufgefordert, eine Person hinzuzufügen, die vom Alter her stark abweicht. Als Hauptaufgabe zum Schluss leitete Anna uns an, eine Frage oder ein Thema auszudenken, dass wir mit dieser Person besprechen wollen würden. So würde Christian z.B. den sechsjährigen Bela fragen „Erwachsene geben Kindern oft kluge Ratschläge. Welchen Ratschlag hast Du denn für die Erwachsenen?“

Nach dem Workshop leitete Stefan im zweiten Freestyle des Abends eine Podiumsdiskussion. Als besonderen Ehrengast hatte er dafür District 95 Director Elizabeth Smith (District 95 Website) gewinnen können. In der Podiumsdiskussion stellte sich Elizabeth zunächst sehr persönlich vor. Dann berichtete sie von ihren Treibern und Leitplanken in ihrem Amt – Transparenz, Freude und Entwicklung. Stefan fragte sie anschließend, wie sie denn den Austausch von Alt und Jung innerhalb der Toastmasters Organisation erlebt. In einer Anekdote berichtete Elizabeth von mehreren Austauschen mit einem jungen Mitglied der Berliner Meisterredner, die ihr sehr wertvoll waren. Auf die Frage aus dem Publikum nach einer Herausforderung berichtete sie von einer schwierigen Personalentscheidung. Auf die Frage danach, ob Technik eher trennt oder zusammenbringt, unterstrich Elizabeth die Wichtigkeit, dass Technik-affine die Hand ausstrecken und den Nicht-affinen Unterstützung anbieten.

Nach dieser aufschlussreichen Podiumsdiskussion und einer auskömmlichen Pause leitete Anna als Stegreifredenmoderatorin durch 2 XXL- (4-6 Minuten) und 3 XXS- (15-45 Sekunden) Stegreifreden. Auch diese hatten mit Perspektivwechsel zu tun. Sigrid, Christoph, Roger, Sarah und Stefan stellten sich den Aufgaben. Abgerundet wurde der Abend durch die Bewertungen von Christian und Eugenia.

Der High Value Award ging natürlich – das überraschte niemanden – an Anna für diesen belebenden, professionellen und inspirierenden Clubabend.

Wer Annas Podcast mit ihrer Oma Ingrid – Das A und O – zu Themen wie Mut, Drogenkonsum, Liebe im Alter, Fernbeziehungen, Opposition in der DDR, schöne Ärzte und leckere Marmelade hören möchte, wird hier fündig https://dasaundo.podigee.io/ oder auch auf Spotify.

Hannover Speakers: Mit Area C5 intensiv auf Pathways-Pfaden wandeln – Tour Stop 30

Wandeln auf Lernpfaden

Mit Area C5 intensiv auf Pathways-Pfaden wandeln

Am 17.3.2021 fanden sich über 20 Teilnehmer aus der Area C5 – Mitglieder der Hannover Speakers, des Rednerclubs Göttingen und von BS Speaks – zusammen, um sich intensiv mit dem Fortbildungsprogramm Pathways auseinanderzusetzen. CATs-Mitglied Andrea führte durch den 2-stündigen Workshop, der aus 2 Teilen bestand: der erste Teil war den Einsteigern gewidmet und denjenigen, die noch sicherer in der Navigation durch Base Camp, der Verwaltungsplattform von Pathways, werden wollten. Vorangestellt war eine Einführung in die Struktur von Pathways, gefolgt von einer Demonstration der Navigation durch Base Camp, die die Teilnehmer an den eigenen Rechnern für sich nachvollziehen konnten. Fragen konnten unmittelbar zu jedem Schritt gestellt werden, die Teilnehmer waren sehr aktiv und interessiert bei der Sache.

Nach einer „bewegten“ Pause zu den Klängen von „It’s my life“ ging es dann im 2. Teil des Workshops richtig lebhaft zu, da hier noch mehr unmittelbare Interaktion möglich war: es wurden eine Vielzahl an Pathways-Projekten unter die Lupe genommen und beleuchtet, wie sich diese im privaten, beruflichen und Toastmasters-Umfeld möglichst kreativ einsetzen lassen.

Einblick in einen Lernpfad

Die Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten grade auch im privaten und beruflichen Umfeld überraschte die Teilnehmer und inspirierte sie gleichzeitig aber auch. In der Gruppenarbeit in verschiedenen Breakout-Räumen wurden viele neue Ideen geboren und das bisher vorgestellte auf die persönliche Situation oder die des Clubs angewendet. In einer Vorstellung der Ergebnisse der Gruppen konnten alle dann an den Ideen der anderen teilhaben. Es wurde auch ein richtiges Clubprojekt geboren bzw. es wurde bewusst, dass es bereits ein Clubprojekt gibt, in das viele Mitglieder ihre persönlichen Pathways-Projekte einbringen können. Viele Tipps und Tricks zum kreativen Projekteinsatz und zu Pathways 2.0 (Pathways für Fortgeschrittene) rundeten den Workshop ab, der auch nach dem eigentlichen Ende noch zu weiteren Fragen und Ideen anregte.

Sowohl die Teilnehmer als auch die Workshop-Leiterin schlossen das Meeting inspiriert und zufrieden ab. Es wurden auch gleich noch Pläne für eine weitere Zusammenarbeit zwischen Cologne Advanced Toastmasters und den Hannover Speakers geschmiedet, um von den Potentialen des Fortgeschrittenen-Clubs profitieren zu können.

Die Hannover Speakers freuen sich über Gäste. Hier kannst Du mehr über den Club erfahren: Website und Facebook.

Andrea

Mit Seneca über raue Pfade zu den Sternen

Eintauchen in Pathways gemeinsam mit Pathways Ambassador Andrea

Kommunikation und Führung sind keine abstrakten Begriffe. Um diesen Gedanken zu bestätigen, berief sich Andrea von den CATs auf den römischen Philosophen Sĕnĕca. So stark begründet war ihre Anmoderation zum Pathways-Workshop, dem heute praktisch das ganze Treffen gewidmet war. 14 Teilnehmer haben heute mit großem Interesse Andrea zugehört und auch viele Fragen gestellt.

Erfahrene Toastmaster, die schon abgeschlossene Handbücher nach dem alten Programm hinter sich hatten, möchten natürlich auch weiter wachsen – jetzt mit Hilfe von Sĕnĕca, Andrea und Pathways-Programm.

Die ausführliche Übersicht über alle Lernpfade kann den Einstieg ins Programm erleichtern. Das stellte sich in den Breakout-Rooms heraus, wo Gespräche über die Erfahrungen der einzelnen geführt wurden. Die Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip in vier Breakout-Rooms geteilt. Eugenia von den CATs war in einer Gruppe mit drei Personen, die einen ganz unterschiedlichen Pathways-Hintergrund hatten. Eine Person hat ihre dritte Stufe schon abgeschlossen, die andere Person war ganz am Anfang und die dritte Person hat mit Pathways noch nicht begonnen. Dabei war diese dritte Person kein Neuankömmling, sondern mit ACB-Hintergrund nach dem alten Programm. Alle haben gesprochen, alle haben Ideen kreiert.

Nach der Pause hat Eugenia die Ergebnisrunde moderiert. Je eine Person von jeder Gruppe sollte sagen, zu welchen Schlussfolgerungen die Gruppe während der 10-minütigen Besprechung gekommen ist.

Georg von der 1. Gruppe erzählte über die Verbindung der Pathways-Reden mit dem beruflichen Bereich. Zu den weiteren Ideen der Gruppe gehörten Podcasts und online-Meetings.

Maren von der 2. Gruppe ging auf den Kommunikationsstil im Beruf ein. Eine weitere interessante Idee von Maren war Mentoring-Entwicklung.

Thomas von der 3. Gruppe hat viele Redenthemen genannt – Geburtstagsreden, Reden mit schwierigem Publikum, Geschichten erzählen. Außerdem hielt seine Gruppe alles für wichtig, was mit den sozialen Netzwerken verbunden war, Blogs. Hobbys. Teamarbeit sei auch von Belang.

Alexander von der 4. Gruppe hat vorgeschlagen, sich darauf zu spezialisieren, was Spaß macht. Über die Rolle des VP-Weiterbildung hat er auch gesprochen.

Am Ende hat Andrea Bilanz gezogen.

Über raue Pfade zu den Sternen“ hat Sĕnĕca gesagt. Über die kreative Nutzung der  – manchmal auch rauen – Lernpfade zu mehr Spaß und Begeisterung für Pathways. Damit sich möglichst viele Toastmaster für das Fortbildungsprogramm begeistern können.

Solcher Austausch von Ideen war dank unserer Bus-Tournee möglich.

Alaaf an unsere CATs-Tournee!!! Macht mit!

Die Bochum Toastmasters freuen sich über Gäste, Hier erfährst Du mehr über den Club: Website und Facebook.

Mutige Tischthemen-Redner*innen in Dortmund – Tour Stop 28

Frauenrechte, Katzen und mutige Stegreifredner*innen bei den Toastmasters Dortmund

Eigentlich lautete das Motto dieses ausgesprochen gut besuchten Meetings (10 Gäste! 3 CATs. Insgesamt 22 Teilnehmer) Frauenrechte, ausgesucht und kenntnisreich eingeführt von Toastmasterin des Abends Eugenia (CATs). Anlass war der Internationalen Frauentag am 08.03. und die am 10.03.1921 erfolgte Überreichung des ersten akademischen Ehrengrades der Oxford Universität an eine Frau, an die Ehefrau des englischen Königs Georg V., Maria. Eugenia versprach, dass in diesem Meeting (wie in Toastmasters-Meetings generell) keine Frauen diskriminiert werden würden.

Danach entwickelte sich der Abend eher stürmisch (Wort des Abends von Daniel) und tierisch – es gab gleich 3 Katzenwitze von Stefan, Abenteuer mit wilden Tieren in der Eisbrecher-Rede von Florian, Haustiere und ihre Eigenheiten als Beispiele für Stegreifreden-Strukturen im Stegreifreden-Spezial von Andrea (CATs) und spannende Informationen zu Katzen in der XXL-Stegreifrede von Monika. Nicht zu vergessen das Stegreifreden-Schaf Zausel (Handpuppe), das in XL-Länge von seinem Besitzer Dirk erzählte.

Apropos Stegreifreden: hier fanden sich viele mutige Tischthemen-(Table Topics®-)Redner, die unterschiedliche Redelängen von XXS (15 – 45 Sek.) bis XXL (3 – 5 Min.) wählten. Auch die Gäste wagten sich an diese für sie neue Rede-Form heran. Alle wendeten erfolgreich die eine oder andere der zu Beginn des Workshops vorgestellten Strukturen und Strategien an, wie Andrea aus dem Stegreif in ihren Bewertungen im Anschluss an jede Stegreifrede bescheinigte. Die Themen spannten einen Bogen von versch. Handys (Stefan, XXS) über einen Nintendo-Controller (Tobias, normal) zu einer Käseverpackung (Daniel, XXS) zu einem australischen Bumerang (Florian, normal), einem Hinweis auf das für die Ukraine wichtige Jahr 1256 (Nazar, normal), einer 360°-Kamera (Jens, normal) und einer Vase aus Jerusalem mit einer wichtigen Botschaft (Rebecca, XL).

Wie auch den Gästen auffiel, erfolgten alle Bewertungen extrem wertschätzend, z.B. die eloquente Erstlings-Bewertung von Tobias für die Erstlings-Rede von Florian, die in Dortmund eher ungewöhnliche Bewertung des Bewerters durch CAT Christian, die Sprachstilbewertung von Rebecca, die Füllwortbewertung von Melanie sowie die Gesamtbewertung von Oliver. Dieser würdigte auch die Rollen mit geringerem Redeumfang und den Gästen wurde klar, dass bei einem Toastmasters-Meeting sehr viele Teilnehmer zu Wort kommen, nicht nur einige wenige.

Mit einer kleinen Einführung der Atemübung Vipassana (Tipp des Abends von Anil) begann der Abend und hätte auch gut so enden können – alle fühlten sich durch das Meeting gestärkt und voll frischer Energie.

Die Toastmasters Dortmund freuen sich jederzeit über Gäste. Finde hier mehr über den Club heraus: Website und Facebook.

Andrea

Spurensuche – Geschichten in unserer Biographie – Zwei Berichte von einem tollen Abend!

Die Kölner Sprechbar gemeinsam mit den CATs auf Spurensuche

Diesmal gleich zwei Blogberichte zum gleichen Ereignis: Eugenia und Christian teilen ihre Sichtweisen auf den Abend …

Bericht 1 von Eugenia

Wer die Spuren seiner persönlichen Geschichten suchen möchte, sollte mit unserem virtuellen Bus die Kölner Sprechbar besuchen. Das Ziel solcher Spurensuche hat seinerzeit schon Eric Butterworth formuliert: „Geh nicht durch das Leben, wachse durch das Leben“.

Mit diesem Motto des Abends, vorgeschlagen von der Toastmasterin Andrea, war auch das Wort des Abends verbunden – MEMOIREN. Obwohl das Wort französisch und nicht deutsch war, haben viele Teilnehmer (und heute waren 21 anwesend) dieses Wort gebraucht – viele je einmal, Alex dreimal, Eugenia 12 Mal. Bei Alex war das klar: er will sein Französisch verbessern. Eugenia hat als Quiz-Masterin das Wort des Abends in ihre Fragen sehr geschickt eingeflochten. Solche Kreativität und Phantasie sind zweifellos lobenswert.

Im Gegensatz zu Kim, die mit ihrer Rede praktisch heraussprudelte, hat Anna von den CATs ihre Eisbrecherrede sehr besonnen vorgestellt. Mit ihrer Rede hat Anna, zu recht Mitglied des Fortgeschrittenen-Clubs CATs, den Titel der besten Rednerin des Abends gewonnen.

Die Kunst der guten Rede - ppt herunterladen (Das Bild ist dem öffentlichen Zugang des Internets entnommen)

Der Bewerter von Anna, Oliver, hat den Titel des besten Bewerters des Abends Christian, Kim’s Bewerter, überlassen.

Nachdem Andrea ihren Workshop „Spurensuche – Autobiographische Geschichten für Reden und Netzwerken“ präsentiert hatte, war es für die Stegreifreden-Moderatorin Sarah sehr leicht, sich ihre Fragen anhand von Andrea’s Spuren auszudenken. Andererseits war es auch für die Stegreifredner leicht, sich an ihre persönlichen Geschichten aus dem hilfreichen Workshop zu erinnern.

Der Zeitnehmer Roger war heute sehr knallhart und hat sogar eine schwarze Farbe für die Bewerterin Norvisi (Stegreifredenbewertung) gezeigt.

Einige Rollen fehlten – Sprachstilbewertung, Füllwortzähler, Gesamtbewertung. Diese Zeit wurde dem nützlichen Workshop von Andrea geschenkt.

Wir haben das Treffen beendet, nachdem wir alle Spuren gefunden haben.

Alaaf an unsere CATs-Tournee!!! Macht mit!

Bericht 2 von Christian

Am 10. März begrüßte Vizepräsident Weiterbildung Tilman die Mitglieder und Gäste zu einem vollgepackten und abwechslungsreichen Abend. Tilman begann auch gleich mit der Vorstellung seiner Vorstandsrolle. Da demnächst wieder Vorstandswahlen anstehen, stellen alle Vorstandsmitglieder der Kölner Sprechbar in den kommenden Wochen ihre Rollen vor und laden Mitglieder zur Führungstätigkeit ein.

Dann übergab Tilman die Bühne an Toastmasterin des Abends Andrea. Andrea hatte für den Abend das Thema Spurensuche 👣 ausgewählt und lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu ein, die eigene Biografie als wertvollen Geschichtenschatz 🗺 zu betrachten.

Das Wort des Abends „Memoiren“ 📖 passte vorzüglich zum Thema und Sarah erläuterte uns auch gleich den Unterschied zwischen den Literaturformen Biografie – chronologisch und faktenfokussiert – und Memoiren – episodenhaft und erzählerisch.

Der Abschnitt der vorbereiteten Reden wurde durch Kim eingeleitet. In feiner Garderobe 👩‍💼 übte sie vor den Anwesenden ihren Vorstellungsteil eines Bewerbungsgesprächs. Lebhaft und sympathisch stellte sie ihre vielen Stationen vor und zeigte sich als echte Macherin. So war Bewerter Christian auch voll des Lobes und konnte noch ein paar kleinere Tipps beitragen.

Die zweite Rede wurde von Anna – Mitglied der CATs – vorgetragen. In Ihrer Eisbrecherrede berichtete sie von ihrer Spurensuche nach den Ursachen einer Redeblockade 🚧. Sie stellte fest, dass sie durch ein Gefühl der Heimatlosigkeit aus dem Lot geraten war und verdeutlichte die Wichtigkeit einer inneren Heimat an der Maslowschen Bedürfnispyramide 🔺. Oliver analysierte die Rede mit scharfem Blick und hatte auch Tipps für Anna.

Nach den beiden Reden, lud Andrea zu einer Schreibreise in Anlehnung an einen Blog von Andreas Schuster ein (https://schreiben-und-leben.de/). Mit Fragen zu unserer direkten Umgebung schärfte Andrea unseren Blick für unsere Eigenarten, unsere Gewohnheiten, das was uns wichtig und lieb ist und die damit verbundenen Geschichten und Botschaften. In dieser halbstündigen Übung hatten wir alle Gelegenheit, uns anhand inspirierender Leitfragen wahrzunehmen und über die Geschichten unseres Lebens nachzudenken. Zum Schluss erinnerte uns Andrea „Wir alle haben etwas zu erzählen!“ 💬 und übergab an Stegreifredenmoderatorin Sarah.

Sarah hatte sich in Anlehnung an das Thema des Abends vier Fragen ausgedacht:

  • Lars schilderte eine Geschichte, die man kaum glauben konnte. Bei einer Klettertour in Australien erschreckte ihn eine Schlange 🐍 so sehr, dass er fast abgestürzt wäre. Ein Mitkletterin konnte seinen Sturz zum Glück abfangen.
  • Dann erzählte Ivan eine Geschichte mit einer überraschenden Wendung. Im Libanon arbeitete er unter unerwartet schlechten Bedingungen und war dann aber sehr beeindruckt und bewegt von der Lebensfreude seiner Kollegen 🤹‍♂️.
  • Sevilay antwortete auf die Frage, ob sie gerne alles auf Dauer erinnern wolle mit einem klaren „Jein!“. Ein gutes Gedächtnis ist schon toll für die Erinnerungen an schöne Urlaubsreise 🏖 und ähnliches, aber die traurigen Ereignisse, die wolle man ja nicht gerade dauerhaft erinnern.
  • Axel wurde von Sarah eingeladen, einen Gegenstand aus seinem Zimmer zu wählen und darüber eine Geschichte zu erzählen. Kurzentschlossen griff Axel nach einem Lernkalender 📅 und berichtete selbstkritisch, wie er sich sehr energiegeladen vorgenommen hatte, Französisch zu lernen, aber irgendwie stecken geblieben ist. Er spannte außerdem den Bogen von Sprache und Heimatgefühl.

Nach der Pause präsentierten Oliver, Norvisi und Christian die Bewertungen und Quizmasterin Eugenia testete das Erinnerungsvermögen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zeitnehmer Roger ⏱ hatte den ganzen Abend aufmerksam auf die Einhaltung der Zeit geachtet und war im Großen und Ganzen damit zufrieden.

Tilman schloss den lebendigen und lehrreichen Abend und verabschiedete die Gäste 👋.

Die Kölner Sprechbar freut sich immer über Gäste. Wenn Du mehr über den Club erfahren möchtest, schau doch hier mal rein: Website und Facebook.

Gemeinsame „Spurensuche“ von CATs und Heidelberg TM Rhetorikclub

Die Heidelberger Toastmasters und die CATs grüßen in die Kamera

Auf gemeinsame „Spurensuche“ (so der Titel des Freestyle-Workshops von CAT Andrea) begaben sich am 8.3.21 der Heidelberg TM Rhetorikclub bei den CATs in einem Joint-Meeting. Die Heidelberger waren gleich mit 10 Mitgliedern erschienen und auch ein Gast aus Krakau (Jacek) nahm an dem Treffen teil.

Die ersten Begrüßungsworte kamen von der zauberhaften Präsidentin des Heidelberg TM Rhetorikclubs Ruth, die Andrea bei den Polyglots TM in Chicago getroffen und das gemeinsame Meeting fixiert hatte. Im Anschluss begrüßte auch CATs-Präsident Christian die „Meute“ und lud gleich zu einer Kennenlern-Begrüßungsrunde ein, in der sich alle Anwesenden mit 2 Sätzen zu einem Erlebnis auf ihrer Toastmasters-Reise äußerten, das ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist.

Für einige war es das erste TM-Treffen, das sie erlebt haben (Orell, Stefan F., Stefan B.), die erste eigene (Eisbrecher)-Rede (Anna, Ruth), der Besuch einer Distriktkonferenz (Christian) oder eines Clubofficer-Treffens (Christiane) oder gar einer International Convention in Kuala Lumpur (Roger), die online-Möglichkeiten mit dem Besuch vieler deutschsprachiger Clubs (Jacek, Eugenia, Srini), eine besondere Auszeichnung wie Club Builder of the year oder bester Club (Rheinredner) des gesamten Distrikts (Stefan, Sarah), die Organisation eines ganzen Division-Wettbewerbs (Peter), Gehaltserhöhungen durch die Mitgliedschaft bei TM (Jakob) und die aktive Rolle bei der Einführung von Pathways (Andrea).

Wie bei den CATs üblich, ging es dann gleich weiter mit dem Freestyle-Workshop, in dem sich die Teilnehmer nach einer kleinen Bewegungseinlage ihre Zimmer aus einer Besucher-Perspektive anschauten und dabei auf Inspirationen für persönliche Geschichten hofften. Eine genauere Wahrnehmung der eigenen Person kann wichtige Ausgangspunkte für Geschichten bieten, die in Tischgesprächen, Stegreifreden und vorbereiteten Reden zur Unterstützung der gewählten Botschaft eingesetzt werden. Daran schloss sich später thematisch die Stegreifredenrunde mit der Besonderheit Purzelunkraut von Ruth an. Auch hier waren es neben Leichtigkeit, Kaiserschmarrn, der Huldigung von Heidelberg auch wieder Toastmasters-Erlebnisse, die zur Sprache kamen, aber auch Geschichten, die im Workshop gefunden wurden.

Auch CAT Eugenia ist derzeit intensiv auf Spurensuche bei ihrem Besuch durch unzählige Clubs und hat in ihrer Rede „Alaaf an….“ über ihre Erfahrungen mit dem CATs-Clubtournee-Blog berichtet, zu dem sie bereits 10 Berichte beigetragen hat, die zunehmend humorvoller geworden sind. Und alle mit „Alaaf an die CATs-Tournee!!! Macht mit!“ enden. Die zweite Rede vom Heidelberger Orell widmete sich ganz der wissenschaftlichen Erforschung von Neujahrsvorsätzen. Er legte u.a. dar, wann eine Studie wissenschaftlichen Kriterien genügt und welche Art von Neujahrsvorsätzen die größte Aussicht auf Erfolg haben (positiv formulierte). Über 50% der Vorsätze waren in der vorgestellten Studie am Ende des Jahres tatsächlich noch in der Umsetzung.

Bewerter Jakob fand am Workshop von Andrea (High Value Award) nichts auszusetzen. Heidelbergerin Christiane fand sich in der seltsamen Situation wieder, länger Zeit für die Bewertung der Rede von CAT Eugenia zu haben (5 Min.), als deren Rede gedauert hatte (3 Min.), was sie sehr gut nutzte, um eigenes Interesse am Thema und Wünsche nach konkretem Einblick in den Blog zu formulieren. CAT Sarah gab schließlich Heidelberger Orell ein ausführliches Feedback, in dem sie dessen wissenschaftliche Herangehensweise und die benutzten rhetorischen Fragen lobte und auch noch kleine Verbesserungstipps bereithielt.  

Beendet wurde die Spurensuche mit der gegenseitigen Versicherung, dass demnächst ein gemeinsames Treffen beim Heidelberg TM Rhetorikclub ansteht, um das heute gefundene gute Einvernehmen weiter auszubauen.

Der Heidelberger Toastmasters Rhetorikclub freut sich über Gäste. Hier findest Du mehr über den Club heraus: Meetup und Facebook.

Andrea

Samstagmorgen in Chicago – vertraute CATs zu Besuch bei den Polyglots

Deutsches Redetreffen bei den Polyglots in den USA

So als wäre man nur einen Katzensprung 🐈 voneinander entfernt, trafen sich die Polyglots und die CATs zu einem gemeinsamen Toastmasters-Treffen. Dass in Wahrheit sieben Stunden Zeitunterschied zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern liegen, merkte man erst als bei den CATs die Deckenlichter angingen, während die Polyglots gerade ihren Frühstückkaffee tranken.

Bevor das Meeting begann, hielten die Polyglots ihre Geschäftssitzung ab. Kurz und knackig wurde das Jubiläumstreffen am 20. März anlässlich des 30sten Geburtstages des Clubs 🎉besprochen, der Besuch zweier deutscher Clubs angekündigt und der Planungsstand von Hybridtreffen kommuniziert. Auch für ihre Geschäftssitzung machten die Polyglots keine Ausnahme: Alles wurde auf Deutsch beredet.

Dann läutete Präsidentin Barbara H. das Clubtreffen mit einer herzlichen Gästebegrüßung und dem ersten Programmpunkt, der Fabel „Die Milchmagd und ihr Eimer“, ein. Die Botschaft: Wir sollten unser Leben im Hier und Jetzt über unsere Pläne für die Zukunft nicht vergessen. Nach Übergabe der Leitung an die Moderatorin des Abends Betsy musste Barbara H. das Treffen leider verlassen.

Betsy stellte den Ablauf des Abends vor und übergab dann an Bob, der das Wort des Tages vorstellte. Fein vorbereitet mit Bild und detaillierter Erklärung und einem verschmitzten Lächeln präsentierte uns Bob … „Das Klo“ 🚽. Wer hätte gedacht, dass Julian später eine Rede halten würde, in der „Das Klo“ eine wichtige Rolle spielen sollte. Aber eins nach dem anderen.

Denn vor den Reden führte uns Barbara L. in das Purzelunkraut 🤸‍♂️– eine Art Redenkette, in der alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kleinen Beitrag leisten – ein. Ein bunter Redenteppich über Hunde, Neugeborene, Impfstoff, Sonnenbad, Zufriedenheit, den Geburtstag des Großvaters, Deutschprüfung, gegensätzliche Meinungen, Neusöhne und Neutöchter entstand.

Gleich im Anschluss an das Purzelunkraut ging es mit den spontanen Tischreden weiter, die von Jutta moderiert wurden. Julian erläuterte, wieso der Monat April am besten zu ihm passt, Andrea sehnte sich in die Rolle der Chefredakteurin des Toastmasters Magazins, um über die formidable CATs Tour zu berichten und Frank begründete, wieso der Buchstabe M für ihn so passend sei.

Nach einer Pause betrat Julian als erster vorbereiteter Redner die Bühne. Er versetzte sich in die Rolle des lockigen Pudels Bello 🐩, der sich über die Klobesuche seines Herrchens wundert. Denn Gassigehen ist für einen stolzen Pudel natürlich viel mehr als das Entleeren der Blase. Da geht es um Revier, Rudel und Rüden, wie wir lernten. Julians Rede wurde gekonnt und wertschätzend von Dietmar ausgewertet.

Die zweite Rede hielt Jutta über Einkäufe in Gebrauchtwarenläden. Während sie zunächst skeptisch war, dass man dort überhaupt Nützliches in gutem Zustand finden könne, kauft sie dort nun regelmäßig ein. Jutta ermunterte uns, es selbst einmal auszuprobieren, denn man könne dort wahre Schätze finden. Juttas Rede bewertete Bill eloquent und auf den Punkt.

An die Reden knüpfte ein Kurzseminar über Pathways von Barbara L. an. Mit Ausdauer, technischem Geschick und reichem Wortschatz erläuterte Barbara die vielen Details der Navigation auf der Pathways-Seite. Jutta lobte in ihrer allgemeinen Bewertung den gelungenen Verlauf des Abends. Eugenia testete unsere Erinnerung und stellte Fragen zu den Reden. Christian hob als Grammatiker die vielen sprachgewandten Formulierungen hervor und gab Tipps für die weitere Verfeinerung der Sprache. In seinen abschließenden Worten zeigte sich Roger von den vielfältigen Rollen im Abend beeindruckt, war aber ein wenig überrascht, dass man den Ausdruck „PC“ nicht kennt, wo es doch die Abkürzung des englischsprachigen „personal computer“ sei. Bob, der selbst aus dem technischen Feld zu kommen schien, klärte uns auf, dass ITler den Computer einfach „the box“ nennen.

An diesem Morgen 🌞 und Abend 🌜 hatten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel gelernt und eine unterhaltsame Zeit verlebt. Typisch Toastmasters eben 😊

Der US-amerikanische Toastmasters Club Polyglots, in dem Deutsch gesprochen wird, freut sich immer über Gäste. Wenn Du mehr über die Polyglots erfahren möchtest, schaue doch hier nach: Website und Meetup.

Aus allen Teilen der Welt strömen die TM nach Witten

Die Welt trifft sich in Witten

Für unsere CATs-Tournee war es natürlich kein Neustart, aber für die Toastmasters Witten schon. NEUSTART – so war das Wort des Abends, angeboten von Daniel. Das 13. Treffen – ist es nicht ein Neustart für einen jungen Klub, den heute übrigens 15 Personen besucht haben, was auch ein erwachsener Klub beneiden könnte?

Neustart war heute für Simon, der zum ersten Mal in seinem Leben eine vorbereitete Rede bewertete. Aller Anfang ist schwer, das wissen wir alle. Die vorbereitete Rede von Anka zum Thema „Mein neuer Rucksack“ (Path Presentation Mastery, Storytelling) war ein harter Bissen für Simon, aber er hat das gemeistert! Weiter so und sogar besser, lieber Simon!

Die Sache mit dem Rucksack von Anka war eigentlich eine faule Kiste. Es war ein richtiger Krimi! Diebstahl, Verfolgung, Indizienkette… Wisst ihr, was im Endeffekt im Rucksack war? Bärenknochen! Wir haben mitverfolgt, wir haben mitgesucht und mitermittelt, wir haben mitgefühlt – und während der Stegreifrede hat Anka dann das Geheimnis gelüftet: Der Bärenknochen war eine getarnte Hantel! Wow!

 (Das Bild ist dem öffentlichen Zugang des Internets entnommen)

Für die Stegreifrede-Moderatorin Andrea von CATs war es genauso wenig wie für ihre Helferin von CATs, Eugenia, ein Neustart. Aber es war eine absolut neue Präsentation! Und so lustig! Eugenia, die zugleich Sprachstilbewerterin war, hat sogar eine Aussage aus Andreas Präsentation zitiert: „Nur Hunde haben Besitzer. Katzen haben Personal!

An der Stegreifrede-Session haben acht (8) Personen teilgenommen, jede erzählte über den im Zimmer ausgesuchten Gegenstand im Format XXS (von 15 bis 45 Sekunden). Dabei benutzte jede(r) Stegreifredner(in) eine eigene Struktur, die wir in unserem Bericht den anderen Klubs nicht verraten wollen.

Neustart war heute auch für die Gesamtbewerterin Hannah aus Namibia. Die Rolle war für Hannah neu, aber Hannah ist kein Neuankömmling in deutschen Klubs und hat mit viel Enthusiasmus alle Rollen des heutigen Treffens sehr angenehm bewertet.

Neustart war heute für den einzigen Gast Mohamed. Zum ersten Mal bei Toastmasters! Zum ersten Mal im Klub Toastmasters Witten! Zum ersten Mal an der Stegreifrede-Session teilgenommen!

Die Sprachstilbewerterin Eugenia hat bei ihm sein Lieblingswort festgestellt – „also“! In jedem Satz steckte bei ihm dieses „also“. Es wäre interessant zu wissen, ob es in Mohameds Muttersprache ein Äquivalent zu „also“ gibt…

Wir hatten natürlich auch sehr erfahrene Toastmaster dabei. Wie der Toastmaster des Abends – Marcus – der bei jeder Vorstellung eines Akteurs die passenden Worte gefunden hat.

Tipp des Abends von Oliver war ganz deutlich – Kenne Dein Warum – und keine Widerrede!

Die Füllwortzählerin Brigitte hat ihre Arbeit sehr tüchtig gemacht.

Aber das Vorbild des Verantwortungsbewusstseins war der Zeitnehmer Clemens Maria. Er kennt diese Rolle so gut, dass er bald Workshops über die Rolle des Zeitnehmers durchführen wird, ich bin sicher.

So ist auch dieses Treffen zu Ende. Aber kein Ende unserer Bus-Tournee!

Die Witten Toastmasters freuen sich über Gäste. Mehr über den Club erfährst Du hier: Website und Facebook.

Alaaf an die CATs-Tournee!!! Macht mit!

Eugenia

Auf Pfadfinder-Suche bei den Nürnberger Rhetorikern – die CATs-Tour führt nach Süden

Nürnberger und Kölner Toastmasters gemeinsam auf Suche nach dem passenden (Lern)Pfad

Im von Präsident Ulrich einleitend extra für die auswärtigen Gäste vorgestellten altehrwürdigen Nürnberg verabredeten sich am 3. März 2021 achtzehn Teilnehmer aus aller Welt zur Pfadfinder-Suche (Motto des Abends).

Toastmasterin des Abends Romy lud alle dazu ein, kurz über die Frage „Wo führt dein Weg dich in diesem Jahr noch hin?“ nachzudenken, so dass sich gleich zu Beginn schon jeder Teilnehmer zu Wort melden konnte. Viele der Teilnehmer dachten dabei an diverse Urlaubsziele und Besuchen bei Freunden und Familie (u.a. in Portugal, den USA und Peru), andere an Corona-Impfung, neue Zähne, den Weg von Bett zu Küche zu Computer, einen Halbmarathon oder auch an eine Teilnahme am Area-Wettbewerb mit einem Sieg über die TM in München, eine Eisbrecherrede auf Deutsch und an Pathways. Um die Suche nach dem richtigen Lernpfad und eine kreative Nutzung der Pathways-Projekte drehte sich dann auch der von den als Ehrengäste willkommen geheißenen CATs Andrea und Roger durchgeführte Workshop „Pathways kreativ“. Womit der Bogen zum Ende des Meetings gespannt war.

Doch bis dahin war es zunächst noch ein längerer Pfad: Gesamtbewerter Uli stellte in der noch andauernden Aufwärmphase das Bewerter-Team und dieses seine Aufgaben vor, um dann Raum für 4 freiwillige Stegreif-Helden zu machen, die von Stegreifredenmoderator Benny ermutigt wurden, gemeinsam eine Geschichte über Märchen und Mittelalter zu erzählten und dabei einen vorgegebenen Begriff einzubauen: Romy begann über den Kobold Pumuckl zu berichten, der im Mittelalter zu Fuß übers Meer zu Meister Eder kam. Ulrich erläuterte die vorausgegangenen, schaurig anmutenden Erlebnisse des Morgenstern-Pumuckls, der bei Daniel eine Scheide für sein Klabautermann-Schwert erhielt. Zum guten Schluss verwandelte Sabine mit Tausendgüldenkraut als Zutat in einem Blasentrank Meister Eder ebenfalls in einen Kobold.

Nach dem von Henry Ford entlehnten Spruch des Abends von Zeitnehmerin Bianca: „Wer immer nur macht, was er schon kennt, bleibt immer das, was er schon ist“ war das Publikum gut aufgewärmt und die Bühne bestens vorbereitet für den von Nassau (Bermudas) extra „eingeflogenen“ Redner Eduardo (gebürtiger Portugiese) mit seiner ersten deutschen Rede „Männliche Gefühle“. Es wurde in humoriger Weise eine Anleitung für den Umgang mit den zarten Gefühlen der Männerwelt gegeben – eine schwierige Aufgabe in der Fremdsprache Deutsch, so befand Bewerterin Romy nach nur 2 Min. Vorbereitungszeit. Umso größeren Applaus erntete die in bildhafter Sprache voller Metaphern vorgetragene Rede. Durch mehr Blickkontakt und stimmliche Vielfalt könnte sie noch weiter gewinnen, so das Urteil der Jurorin. Gesamtbewerter Uli bescheinigte einen Abend der Superlative mit dem am weitesten angereisten Redner bislang und der größten Teilnehmerzahl in der Geschichte des Clubs. Das passte auch zu den von Sabine gefundenen Sprachstilmitteln wie Klimax und Hyperbel.

Eine Besonderheit des Clubs ist der Jauch des Abends – auch wenn Günter Jauch nicht persönlich zum Quiz einlud, sondern Ulrich. Er wollte herausfinden, wie gut die Zuhörer bei den Inhalten des Meetings aufgepasst hatten.

Höchst befriedigte Teilnehmer verließen das Meeting, jedoch nicht bevor viele Rollen für das kommende Meeting besetzt waren und ein neuer VP Weiterbildung sein Amt aufnahm. Der Tourbus der CATs zieht dieweil weiter nach Witten, um gleich am nächsten Tag den noch jungen dortigen Club zu besuchen.

Die Nürnberger Rhetoriker freuen sich immer über Gäste. Wenn Du mehr über den Club erfahren möchtest, schaue hier nach: Website und Facebook.

Andrea