Weltmeisterschaft im Spätsommer

Am 7. September ließen wir uns vom Gewinner der Toastmasters International Redeweltmeisterschaft Mike Carr mit seiner Rede „The Librarian & Mrs. Montgomery“ inspirieren. Der Botschaft der Rede folgend – mutig machen und ausprobieren, um uns weiterzuentwickeln – nahmen Vicky, Sabine, Renate und Sigrid Maß und teilten Ihre Eindrücke vom Gebrauch der Stimme, Körpersprache, Technik und Struktur und Inhalt in dieser exzellenten Rede.

Im zweiten Teil ließ Eugenia – zugeschaltet aus Moskau – vier von uns in die Rollen der großen russischen Zaren schlüpfen und knifflige Aufgaben lösen. Von humorvoll bis bewegend ernst verteilten die Redner*innen in langen Stegreifreden ihre Botschaften. Der „High Value Award“ ging diesmal an Sabine, die zum Weltmeisterschafts-Freestyle inspiriert hatte und als Herrscherin wider Willen überzeugte.

Gruppen leiten via Videokonferenz

Am 3. August ging es methodisch um Gruppenleitung im VK-Setting und inhaltlich um das Thema Persona.

Eine Persona ist ein konkreter Repräsentant einer Zielgruppe, der inspirierend für die Entwicklung von Ideen für diese Zielgruppe wirken soll. Unter Einsatz von Leitungstechniken und Videokonferenztechnik entstanden in kürzester Zeit die beiden Toastmasters-Clubgäste-Personas Inge und Britta. Von diesen Personas ließ sich die Gruppe zu Ideen für motivierende Aufgaben, Rollen, Informationen inspirieren. Die Gruppe kam auf mehr als zwanzig Einfälle je Persona, ein beeindruckendes Ergebnis.

Nach dieser harten Arbeit wurde es lockerer. Erst ein kurzer Input zum „Zuhören“ und dann brachte Sarah die Gruppe mit Alphabet Spiel und Stegreifredenkette „Hans“ ins Schwitzen und zum Lachen. Das Feedback am Ende des Workshops war in vielerlei Hinsicht positiv, aber natürlich gab es auch wertvolle Verbesserungstipps für die Gruppenleiter Sarah und Christian.

Das nächste CATs-Treffen findet am 7. September statt.

Wie wachse ich als Redner? Clubabend am 4. Mai 2020

Unser Clubabend am 4. Mai 2020 stand unter dem Motto: Wie wachse ich als Redner? Aufgrund des Corona-Virus fand das Clubtreffen online via Zoom statt. Die Technik hat wunderbar funktioniert.

Neben den CAT-Mitgliedern gab es Gäste aus Russland, Dänemark und aus Bonn.
Güngör Coskun als Moderator des Abends gab seine eigenen Ansichten und Erkenntnisse mit, wie man als Redner wachsen kann. Durch Authentizität, in Gedanken und Gefühlen, aber auch der persönlichen Werte auf der Bühne. 100% Identifikation mit der Rolle des Redners. Loslassen des eigenen Egos/Status als Redner, durch das Anerkennen, dass die wahren Helden das Publikum sind usw. 

Zwei vorbereitete Reden wurden gehalten von Stefan Zahov und Claudia Skibbe. Stefan wurde als Division Director der Toastmasters ausgezeichnet für seinen unermüdlichen Einsatz für Toastmasters. In seiner Rede schilderte er, wie er sich den Herausforderungen gestellt hat und wie er daran gewachsen ist. Claudia Skibbe hielt eine sehr informative Rede über künstliche Intelligenz. Ein Thema, das für uns alle in Zukunft immer wichtiger sein wird.   

Andrea Sauerzweig als Stegreifredenmoderatorin nahm das Thema des Abends in ihre Moderation auf. Sie nutzte Beispiele aus dem Body-to-Brain-Konzept, um zu demonstrieren, wie körperliche Bewegung im Gehirn resoniert und diese Wirkung zum Beispiel auch beim Reden genutzt werden kann. Lesson learned: Auch kleine Handbewegungen können uns beim Wachsen als Redner unterstützen. 

Bewertungen wurden gehalten und alle Redner hatten nach der Bewertung noch einmal die Gelegenheit auf die Bewertungen einzugehen. Dies wird bei den CATS als zweite Chance bezeichnet und ist bei den Toastmasters eine große Besonderheit.

Erstes Online-Meeting der CATs am 6. April 2020

Am 6. April führte uns Toastmaster des Abends Stefan durch ein vielfältiges Treffen mit Teilnehmern aus Nah und Fern – mit dabei Barbara aus Nashville und Eugenija aus Moskau. Das erste Online Meeting des Clubs folgte dem Motto „Toastmasters ohne Grenzen“ und die Redner machten fleißig Gebrauch von den technischen Möglichkeiten. Monika zeigte uns per Screensharing ein Videointerview zu ihren Erfahrungen als Vizepräsidentin Mitgliedschaft und Marcus stieß mit uns mit einem Glas Rotwein an. Albert hielt vor einem virtuellen Hintergrund einer Spielhalle einen lehrreichen Vortrag über Selbstführung. Stegreifreden XXL und profundes und wertschätzendes Feedback rundeten den Abend ab. Das nächste Online-Meeting kommt bestimmt, wir freuen uns drauf!

Reden motivierend kritisieren am 2. März 2020

Rückmeldungen zu unseren Redebeiträgen sind oft wichtige Ausgangspunkte für eine publikumszentrierte Verbesserung. Deshalb fokussierten wir am 2. März ganz auf das Analysieren und Feedback geben zu Redebeträgen. Nach einem kurzen Input durch den Toastmaster des Abends Christian übernahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fokusbereiche wie Struktur, Körpersprache, Stimmvariation und Wortgebrauch und gaben Güngör, Renate, Albert und Gast Georg Tiefenfeedback. Die Rednerin und Redner hatten anschließend Gelegenheit, im Speaker’s Reply zum Feedback Stellung zu beziehen – was empfanden sie hilfreich und was nicht. Güngör, Georg und Albert haben schon bald Gelegenheit die Wirksamkeit des Feedbacks zu testen, denn alle drei nehmen an Redewettbewerben teil. Viel Erfolg dabei!

Die CATs üben sich in Improvisation

Shakespeare hat mal gesagt: „Die ganze Welt ist eine einzige Bühne und wir sind alle nur Schauspieler, die unsere Rollen spielen.“

Eine großartige Ergänzung zu unserem Toastmasters Programm ist Improtheater. Bei Improtheater schlüpft man immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen, die man nach wenigen Sekunden auf der Bühne spielt. Kreativität, Schlagfertigkeit, Mut, Offenheit und noch viel mehr wird trainiert. An diesem Abend wurden einige Improspiele gespielt. Alle CATS beteiligten sich intensiv an diesem Abend und es machte allen großen Spaß.

Im Anschluss hörten wir zwei tolle vorbereite Reden. Eine Rede hatte einen besonderen Charakter. Die Rede von Christian Bahß. Ganz im Sinne von Impro, verwendete er die Begriffe, die spontan von den CATS kamen und baute sie erfolgreich in seine Rede ein.

Unsere Stegreifreden hatten das Format XXL, das bedeutet, Reden von 3-5 Minuten.  Stegreifreden in diesem Format sind eine Besonderheit der CATS.
Wir hatten auch hohen Besuch. Elizabeth Smith, die Qualitätsbeauftragte von Toastmaster international.  Auch sie war von diesem besonderen Abend sehr begeistert.

Die Cologne Advanced Toastmasters sind wahrlich ein Club, für ambitionierte Redner und jeden der es noch werden will.

Was sind die wesentlichen Merkmale eines professionellen Redners?

Am 02.09.2019 hatten wir bei den CATS das Thema: Was sind die wesentlichen Merkmale eines professionellen Redners?
Sind es nur die Techniken, wie man eine Rede hält, die äußeren Strategien, die ein Merkmal eines professionellen Redners ausmacht oder gibt es noch Faktoren, die weit aus wichtiger und nachhaltiger sind für den Erfolg als Redner?
Was bedeutet überhaupt, ein professioneller Redner zu sein?
Wo sind die Gemeinsamkeiten einer authentischen Führungskraft (Leadership Kompetenzen) mit denen eines Redners?
Fragen über Fragen, die an diesem Abend von Güngör dem Toastmaster des Abends in seinem Seminar intensiv besprochen und beantwortet wurde.
Nach dem Seminar gab es die Möglichkeit einer intensiven Frage und Antwort Runde.
Das Thema wurde konstruktiv und kontrovers diskutiert.
Aber, das Ziel an diesem Abend war es überhaupt über den Tellerrand hinauszublicken auf jene Bereiche, die entscheidend ist, wenn man ein erfolgreicher Redner sein möchte.

Wir diskutieren über ein innovatives Produkt einer Kalifornischen Firma

Ihr Lieben.
In der Einladung hieß es:
Am Montag wird es spannend. Wir diskutieren über ein innovatives Produkt einer Kalifornischen Firma, habe Stegreifreden+++

Und so kam es auch.
Zu den 8 CATs konnte Renate noch zwei Gäste begrüßen: Ute von der Kölner Sprechbar und Stephan aus dem fernen Ruhrgebiet. Beides erfahrene Toastmaster, die den Abend bereicherten.

Wie angekündigt gab es im Freestyle mal wieder ein anderes Format:
Nach 10 min Vortrag gab es 5 min Diskussion. Die Diskussion wurde von Hubert geleitet.
Wolfram stellte ein (seiner Meinung nach ) innovatives Produkt vor. Ein Kopfhörer der im Kopf implementiert wird.
In zwei weiteren Runden kamen noch medizinische Ausbaustufen dazu.

Wie zu erwarten (und erhofft) war, wurde kontrovers diskutiert. Insbesondere Befürchtungen wurden deutlich, aber auch, dass uns solche „Innovationen“ wirklich erreichen werden.
Ute steuerte den Aspekt hinzu, dass tatsächlich eine vorgetragene Fiktion (automatische Messung des Blutzuckers zur Steuerung einer Insulinpumpe am Körper, speziell für Diabetiker Typ I interessant, möglicherweise bereits dieses Jahr auf den Markt kommen wird.
Hier ein Verbesserungspunkt, mit dem Wunsch an Wolfram, beim nächsten Anlauf die Diskussion anders vorzubereiten, so dass es noch mehr zur Diskussion zwischen den Teilnehmern kommt.

Dann die Stegreifreden:
Christian hatte 5 spannende Fragen mitgebracht. Er hatte ein spezielles CAT Format gewählt (4, 4:30 und 5 min) was einige Teilnehmer durchaus ins ( gewollte ) Schwitzen brachte:

1. Franz
Was war das Buch, was Dich am meisten beeindruckt hat

2. Stephan (Gast)
Was motiviert Dich, jeden Tag zur Arbeit zu gehen?

3. Brigitte
Was hat Dich das Leben gestern gelehrt?

4. Ute (Gast aus der sprechbar)
Welche Geschichte teilst Du am liebsten mit anderen?

5. Olaf
Was machst Du anders als andere?

Nach der Pause gab es die Berichte des Beobachters und der Beobachterin.

Christian (in einer zweiten Rolle, ein Dankeschön dafür) hat präzise Wolframs Vortrag seziert. Neben positiven Aspekten wies er auch auf die zu kleinen Bilder auf dem Flipchart hin.

Renate hat alle 5 Stegreifreden zu bewerten, was bei den langen Redezeiten (bis 5 min) durchaus eine Herausforderung war.
Beide gaben den Vortragenden wertvolle Hinweise

In der Schlussrunde kam von den Gästen die Bestätigung, dass neben den „normalen“ Toastmaster Abenden, die etwas anderen Formate der CATs eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

Mein Dank geht an alle Teilnehmer, insbesondere an Renate, die mich besonders unterstützte.

Liebe Grüße von
Wolfram

Die Heldenreise

Unser Treffen am 04.02.2019 stand unter dem Motto: Die Heldenreise.
Die Heldenreise ist ein, geniales, universelles Werkzeug, das in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden kann.
Blockbuster in den Kinos funktionieren nach diesem System: (Harry Potter, Star Wars, Indiane Jones) um nur einige zu nennen, Bücher die Bestseller werden, aber auch in Psychotherapie, Coaching und Beratung. Im Marketing wird dieses Konzept auch sehr erfolgreich eingesetzt.
An diesem Abend ging es darum, wie man mit Hilfe der Heldenreise seine eigenen Präsentationsfähigkeiten auf eine höhere Ebene bringen kann. Wie man mit diesem Konzept, Inspirierende, motivierende Reden halten kann, die im Gedächtnis des Publikums bleiben.

Wir hatten einen intensiven Workshop, wo die einzelnen 12 Schritte detailliert erklärt wurden. Im Anschluss hatte jeder die Möglichkeit, seine eigene Lebensbiographie mit Hilfe der Heldenreise zu durchleuchten und eine kurze Präsentation abzuhalten. Zwei Redner, hielten dafür, eine spannende Rede. Abgerundet wurde es am Ende, durch eine intensive Diskussionsrunde wo jeder nochmal die Möglichkeit bekam, den Rednern fragen zu stellen.

Seid Helden auf eurer eigenen Lebensreise. Das wünsche ich jedem von euch.

Starke Übungen für die Arbeit mit Gruppen

11 Toastmasters, 4 Gäste, 5 Gruppenübungen, 3 XXL-Stegreifreden, 1 Bewertungsrede, 1 Bewertungsrede der Bewertungsrede … 2 1/2 Stunden Lernen mit Spaß und Anspruch, das war er, unser CATs-Abend am 1. Oktober. Die Stabübung, 2 Wahrheiten + 1 Lüge, Ein Gegenstand erzählt, Die Jammer-Übung und aktionssoziometrisches Feedback wurden im Toastmasters untypischen Gruppenformat durchgeführt.

Anschließend lud Sarah zu den XXL-Stegreifreden ein. Themen waren 1. Als welches Tier würdest Du Dich im Teamkontext bezeichnen und wieso? – Gast Olaf L. berichtete vom Hamsterdasein bei seinem früheren Arbeitgeber – 2. Wie würdest Du als Vorgesetzter einen Konflikt zwischen dem Typen „dominant“ und „stetig“ lösen helfen? – Gast Stanley berichtete von seiner Kindheitserfahrung, in Schubladen gesteckt zu werden und wie er dieser Tendenz als Vorgesetzter entgegen wirken würde – und 3. Welche Tipps würdest Du den CATs geben, um weitere Mitglieder zu gewinnen? – Sebastian empfahl u. A. die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch mit den europäischen Fortgeschrittenen Clubs … und wurde noch am selben Tag selbst Mitglied. Herzlich willkommen!

Mitglieder und Gäste waren sehr zufrieden.

Am 5. November geht es weiter. Dann gestaltet Renate U. den Abend zum Thema „Menschenkenntnis“. Tragt Euch doch gleich ein: https://tmclub.eu/view_meeting.php?t=103826

Viele Grüße
Christian
Yesterday’s ToE

P.S.: Tipp – Zwei tolle Quellen für Gruppenübungen:
Stadler et. al. (2016). Act creative!. Klett-Cotta <= Die Übungen 2 Wahrheiten + 1 Lüge (heißt darin „Lügengeschichten“), Ein Gegenstand erzählt und aktionssoziometrische Übungen kommen aus diesem Buch.
Spielereader von Oliver Klee auf spielereader.org <= Kann kostenfrei genutzt werden. (Creative Commons Lizenz – Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)