CATs trifft Selbstredend! Münster

Purzelunkraut bei den Selbstrednern in Münster

Selbstredend gehört ein Besuch in Münster zu den „must do’s“ unserer Clubtournee „Mit CATs gegen den Corona-Blues“, insbesondere für mich als Mitgründerin des Clubs. Und ich muss feststellen, dass an diesem Abend weder bei den Selbstrednern noch mir auch nur ein Hauch von Corona-Blues festzustellen war, weder in der verantwortungsbewussten (Motto des Abends von Olaf) Vorstellungsrunde mit 1-2 Sätzen über Verantwortungs-übernahmen in dieser Woche durch die Teilnehmer noch im dämonischen (Wort des Abends von Anika) weiteren Verlauf.

Von der Teilnahme an der Durchführung der Impfungen über die Organisation von Impfterminen für die Eltern, ein 30m WLAN-Kabel zum besseren online-Empfang, die Eröffnung des Buchclubs „Selbstlesend“, die Teilnahme am Redewettbewerb, die Übernahme von Bewerter- oder Tippgeberrolle an diesem Abend, als 5-Jährige für die Familie Eier zu besorgen, trotz Schnee Ford Transit zu fahren, nicht mehr vorhandenen Schnee beseitigen zu wollen, in sich zu gehen, die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu übernehmen sowie für die Tochter und die Selbsthilfegruppe bis hin zur Betreuung der Kinder beim Homeschooling, die Vertretung des Chefs bei einem Projekt und der Zubereitung eines leckeren Mittagessens – Verantwortung kann viele Facetten haben.

Bücher verschlingend (Tipp von Hendré) waren wir auf FlipFlips für 2 linke Füße unterwegs oder wurden vom neu erworbenen Papagei in delikater Situation erkannt (Witze für unterschiedliche Erfassungsniveaus von Peter) – „Füllgesten“ kamen dabei laut Andreas während des Meetings bei niemand vor und wir erlebten einen ganz und gar verantwortungsvollen Abend (Fazit von Gesamtbewerter Lars).

Gleich mehrere Paare waren toastmasterlich aktiv: in schöner Eintracht hielten Peter und Karin zum selben Pathways-Projekt (Einführung in das Toastmasters-Mentoring) zwei völlig unterschiedliche Reden, die die Bewerter Anouar und Robin einfach wirken lassen sollten. Peter trug „Eulen (Mentoren) nach Athen (den Club mit 12 aktiven Mentoren)“, während Karin „Wieder was gelernt“ hat, indem sie eine ausgezeichnet strukturierte Stegreifrede XXXL ausprobierte und verdeutlichte, dass man selbst der wichtigste Mentor im eigenen Leben ist. Die eigene Rolle als Protegé kam bei beiden eher etwas kurz.

Andreas nutzte Ehefrau Anikas vorzeitiges Ausscheiden am Ende des Meetings, um noch in einem Endspurt sich selbst an die Spitze für die häufigste Nutzung des Wortes des Abends zu setzen.

Vorher präsentierten aber noch die CATs-Gäste eine ungewöhnliche Stegreifredenrunde: Andrea ließ nach einer Einführung von Strukturen und Strategien bei Stegreifreden alle Teilnehmer inkl. Lebensgefährte Roger in einem 15-Sekunden-Purzelunkraut spontan zu Wort kommen: dabei spielten so interessante Gegenstände wie eine Visitenkarte von einem Geschäfts-Pitch (André), ein Samsung Wave Handy (Peter), ein Gasmesser (Olaf), 2 Porzellankatzen (Anika), eine Kerze (Rob), eine Diddl-Maus (Roger), ein Liebesfiguren-Paar (Alexa), eine Muschel aus Australien (Ines), eine gelbe Zeitkarte (Sabine), eine Klangschale (Anne), die Giraffe Sally (Karin), ein lustiges Püppchen (Andrea), eine Rolle für den Rücken (Hendré), ein Pikachu (Andreas), ein Glas mit Karten (Patrick) ein Luftballon (Anouar) und ein 3-D-Druck vom Corona-Virus eine zentrale Rolle. André und Anne wollten es dann noch mal ganz genau wissen und berichteten ausgiebig in XL-Stegreifreden (2-3 Min.) weitere Einzelheiten zu ihren Gegenständen. Für Stegreifredenbewerterin Alexa bedeutete dieses Format eine dämonische Aufgabe, die sie aber hervorragend bewältigte und die auch allen Stegreifrednern gutes Gelingen bescheinigte.

Mit so spannenden Feedback-Eindrücken wie der Entdeckung einer verborgenen Botschaft (Anouar für Peter) und der Anregung zu einem spirituellen Toilettengang von Rob durch Karins Rede rollt der Tour-Bus von Andrea nun weiter in Richtung Speechless (in Bielefeld!), auf der Suche nach neuen Abenteuern. 

Die Münsteraner Toastmasters freuen sich jederzeit über Gästebesuch. Hier findest Du mehr über den Club heraus: Website und Facebook.

Andrea

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