Spurensuche – Geschichten in unserer Biographie – Zwei Berichte von einem tollen Abend!

Die Kölner Sprechbar gemeinsam mit den CATs auf Spurensuche

Diesmal gleich zwei Blogberichte zum gleichen Ereignis: Eugenia und Christian teilen ihre Sichtweisen auf den Abend …

Bericht 1 von Eugenia

Wer die Spuren seiner persönlichen Geschichten suchen möchte, sollte mit unserem virtuellen Bus die Kölner Sprechbar besuchen. Das Ziel solcher Spurensuche hat seinerzeit schon Eric Butterworth formuliert: „Geh nicht durch das Leben, wachse durch das Leben“.

Mit diesem Motto des Abends, vorgeschlagen von der Toastmasterin Andrea, war auch das Wort des Abends verbunden – MEMOIREN. Obwohl das Wort französisch und nicht deutsch war, haben viele Teilnehmer (und heute waren 21 anwesend) dieses Wort gebraucht – viele je einmal, Alex dreimal, Eugenia 12 Mal. Bei Alex war das klar: er will sein Französisch verbessern. Eugenia hat als Quiz-Masterin das Wort des Abends in ihre Fragen sehr geschickt eingeflochten. Solche Kreativität und Phantasie sind zweifellos lobenswert.

Im Gegensatz zu Kim, die mit ihrer Rede praktisch heraussprudelte, hat Anna von den CATs ihre Eisbrecherrede sehr besonnen vorgestellt. Mit ihrer Rede hat Anna, zu recht Mitglied des Fortgeschrittenen-Clubs CATs, den Titel der besten Rednerin des Abends gewonnen.

Die Kunst der guten Rede - ppt herunterladen (Das Bild ist dem öffentlichen Zugang des Internets entnommen)

Der Bewerter von Anna, Oliver, hat den Titel des besten Bewerters des Abends Christian, Kim’s Bewerter, überlassen.

Nachdem Andrea ihren Workshop „Spurensuche – Autobiographische Geschichten für Reden und Netzwerken“ präsentiert hatte, war es für die Stegreifreden-Moderatorin Sarah sehr leicht, sich ihre Fragen anhand von Andrea’s Spuren auszudenken. Andererseits war es auch für die Stegreifredner leicht, sich an ihre persönlichen Geschichten aus dem hilfreichen Workshop zu erinnern.

Der Zeitnehmer Roger war heute sehr knallhart und hat sogar eine schwarze Farbe für die Bewerterin Norvisi (Stegreifredenbewertung) gezeigt.

Einige Rollen fehlten – Sprachstilbewertung, Füllwortzähler, Gesamtbewertung. Diese Zeit wurde dem nützlichen Workshop von Andrea geschenkt.

Wir haben das Treffen beendet, nachdem wir alle Spuren gefunden haben.

Alaaf an unsere CATs-Tournee!!! Macht mit!

Bericht 2 von Christian

Am 10. März begrüßte Vizepräsident Weiterbildung Tilman die Mitglieder und Gäste zu einem vollgepackten und abwechslungsreichen Abend. Tilman begann auch gleich mit der Vorstellung seiner Vorstandsrolle. Da demnächst wieder Vorstandswahlen anstehen, stellen alle Vorstandsmitglieder der Kölner Sprechbar in den kommenden Wochen ihre Rollen vor und laden Mitglieder zur Führungstätigkeit ein.

Dann übergab Tilman die Bühne an Toastmasterin des Abends Andrea. Andrea hatte für den Abend das Thema Spurensuche 👣 ausgewählt und lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu ein, die eigene Biografie als wertvollen Geschichtenschatz 🗺 zu betrachten.

Das Wort des Abends „Memoiren“ 📖 passte vorzüglich zum Thema und Sarah erläuterte uns auch gleich den Unterschied zwischen den Literaturformen Biografie – chronologisch und faktenfokussiert – und Memoiren – episodenhaft und erzählerisch.

Der Abschnitt der vorbereiteten Reden wurde durch Kim eingeleitet. In feiner Garderobe 👩‍💼 übte sie vor den Anwesenden ihren Vorstellungsteil eines Bewerbungsgesprächs. Lebhaft und sympathisch stellte sie ihre vielen Stationen vor und zeigte sich als echte Macherin. So war Bewerter Christian auch voll des Lobes und konnte noch ein paar kleinere Tipps beitragen.

Die zweite Rede wurde von Anna – Mitglied der CATs – vorgetragen. In Ihrer Eisbrecherrede berichtete sie von ihrer Spurensuche nach den Ursachen einer Redeblockade 🚧. Sie stellte fest, dass sie durch ein Gefühl der Heimatlosigkeit aus dem Lot geraten war und verdeutlichte die Wichtigkeit einer inneren Heimat an der Maslowschen Bedürfnispyramide 🔺. Oliver analysierte die Rede mit scharfem Blick und hatte auch Tipps für Anna.

Nach den beiden Reden, lud Andrea zu einer Schreibreise in Anlehnung an einen Blog von Andreas Schuster ein (https://schreiben-und-leben.de/). Mit Fragen zu unserer direkten Umgebung schärfte Andrea unseren Blick für unsere Eigenarten, unsere Gewohnheiten, das was uns wichtig und lieb ist und die damit verbundenen Geschichten und Botschaften. In dieser halbstündigen Übung hatten wir alle Gelegenheit, uns anhand inspirierender Leitfragen wahrzunehmen und über die Geschichten unseres Lebens nachzudenken. Zum Schluss erinnerte uns Andrea „Wir alle haben etwas zu erzählen!“ 💬 und übergab an Stegreifredenmoderatorin Sarah.

Sarah hatte sich in Anlehnung an das Thema des Abends vier Fragen ausgedacht:

  • Lars schilderte eine Geschichte, die man kaum glauben konnte. Bei einer Klettertour in Australien erschreckte ihn eine Schlange 🐍 so sehr, dass er fast abgestürzt wäre. Ein Mitkletterin konnte seinen Sturz zum Glück abfangen.
  • Dann erzählte Ivan eine Geschichte mit einer überraschenden Wendung. Im Libanon arbeitete er unter unerwartet schlechten Bedingungen und war dann aber sehr beeindruckt und bewegt von der Lebensfreude seiner Kollegen 🤹‍♂️.
  • Sevilay antwortete auf die Frage, ob sie gerne alles auf Dauer erinnern wolle mit einem klaren „Jein!“. Ein gutes Gedächtnis ist schon toll für die Erinnerungen an schöne Urlaubsreise 🏖 und ähnliches, aber die traurigen Ereignisse, die wolle man ja nicht gerade dauerhaft erinnern.
  • Axel wurde von Sarah eingeladen, einen Gegenstand aus seinem Zimmer zu wählen und darüber eine Geschichte zu erzählen. Kurzentschlossen griff Axel nach einem Lernkalender 📅 und berichtete selbstkritisch, wie er sich sehr energiegeladen vorgenommen hatte, Französisch zu lernen, aber irgendwie stecken geblieben ist. Er spannte außerdem den Bogen von Sprache und Heimatgefühl.

Nach der Pause präsentierten Oliver, Norvisi und Christian die Bewertungen und Quizmasterin Eugenia testete das Erinnerungsvermögen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zeitnehmer Roger ⏱ hatte den ganzen Abend aufmerksam auf die Einhaltung der Zeit geachtet und war im Großen und Ganzen damit zufrieden.

Tilman schloss den lebendigen und lehrreichen Abend und verabschiedete die Gäste 👋.

Die Kölner Sprechbar freut sich immer über Gäste. Wenn Du mehr über den Club erfahren möchtest, schau doch hier mal rein: Website und Facebook.

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