Stegreifredenkette gegen den Corona-Blues bei den Frankfurt (Oder) Toastmasters

Vorbereitungen für die Stegreifredenkette bei den Frankfurt (Oder) Toastmasters

Am 23. Februar trafen sich die Frankfurt (Oder) Toastmasters zu ihrem Clubabend und hießen dort die CATs-Reisegruppe Andrea, Eugenia und Christian willkommen.

Präsident Philip begrüßte Mitglieder und Gäste – mit dabei neben Kölner Besuchern waren auch Giovanni und Alina – sehr herzlich. Dann ergriff Toastmaster des Abends Eckart das Wort und stellte den Ablauf des Abends vor.

Wieder einmal zeigten sich inspirierende Club-Besonderheiten: Jan klingelte die Füllwörter zart mit einem Löffel am Glas an und Susann unterstrich den wichtigen Unterschied zwischen Zeitbeobachterin – wie man hier sagt – und Zeitnehmerin – „Ich nehme und gebe keine Zeit, sondern beobachte sie und lasse Euch wissen, wo ihr steht.“

Die Agenda war prall gefüllt und deshalb ging es auch gleich los.

Andrea informierte in einem ausführlichen Tipp des Abends darüber, was ein Fortgeschrittener Club ist und was nicht. Ein Club für Fortgeschrittene soll die Basisclubs nicht ersetzen, sondern sie mit besonderen Formaten – Freestyle, Table Topics XXS, XXL, Speaker’s Reply, Bewertungsbewertung u.v.m – ergänzen. Erwünscht ist eine Zweitmitgliedschaft.

Erster Redner des Abends war André. Er spannte einen interessanten Bogen zwischen dem Eisbaden und dem Erlangen von Fokus ❄ Dabei empfahl er uns allen, das gute Atmen nicht zu vergessen. Seine Rede wurde pointiert und wertschätzend von Julian bewertet.

Nataliya sprach als zweite Rednerin über das Hinterfragen von Zielen 🏁 Es gibt so viele, die unsere Ziele und Träume hinterfragen, manchmal sind wir es selbst. Kraftvoll und klar und mit einem Augenzwinkern deckte sie die vielen Zweifler auf und sprach damit wohl auch über unsere Standhaftigkeit. Lukas bewertete Nataliyas Rede.

Die dritte Rede wurde von Diana gehalten und drehte sich um das Führen mit Herz ♥ Diana hatte an einer Weiterbildungsveranstaltung der EU teilgenommen und daraus sechs starke Leitfragen für unseren Führungsstil mitgebracht – was für eine Art Mensch bin ich, wollen andere Menschen gerne mit mir zusammenarbeiten, bin ich bereit, zu dienen, bin ich bereit, meine Vorurteile zu hinterfragen, kann ich Visionen formulieren und bin ich bereit, dem Gemeinwohl zu dienen? Ihr Bewerter Christian lobte ihre feine und analytische Sprache und die tolle Energie.

Danach stellte CAT Andrea effektive Strukturen und Techniken für Stegreifreden vor, die dann von Stegreifmoderatorin Eugenia gleich auf die Probe gestellt wurden. In der Stegreifredenkette ⛓ sprach Jan über den Kölner Karneval 🤡, Eckart über das Haareschneiden, Lukas über nasse Sitze, Nigon über Darth Vader, Philip über ein Messer am Band, Diana über einen Bilderrahmen mit Herz, Frank über Salsa in Cuba, Wladimir über Karneval in Rio, Eugenia über die Geschäftsfrau am Kreml, Nataliya über unlogisches Tanzen und André über grünes Blut. Wem das jetzt alles nichts sagt … Ihr hättet dabei sein müssen 😉

Die Zeitbeobachterin Susann ⏱ hatte an diesem Abend viel zu bemängeln. Es gab viele Zeitüberschreitungen und Susann mahnte mehr Pünktlichkeit an. Jan hatte nur einige Füllwörter, am häufigsten waren heute lange „und“-Verkettungen. Sprachstilbewerterin Eugenia lobte die vielen kreativen Wortbilder wie Eckarts „treibt mich auf die Palme“, Nataliyas „Stimmen im Kopf“ und Christians Ausruf „Zack, schon war Nataliya dran!“ Gesamtbewerter Nigon lobte Eckarts Zusammenfassungen am Ende der jeweiligen Rede und die Kettenstegreifreden, die von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern konstante Aufmerksamkeit forderten.

Präsident Philip beendete den Abend mit der Verabschiedung der Gäste, die einen unterhaltsamen und lehrreichen Abend verbracht hatten.

Die Frankfurt (Oder) Toastmasters freuen sich immer über Gäste. Wenn Du mehr über den Club erfahren möchtest, schau doch hier mal nach: Website und Facebook.

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